Erste Eindrücke
Der Storm Zero Gravity präsentiert sich in einer extrem bedrohlichen Black, Blue und Silver Solid Farbmischung. Im Kern dieses Modells schlägt der asymmetrische Shape-Lock HD Core, der ein niedriges RG von 2.480, ein starkes Differential von 0.052 und ein Intermediate Differential von 0.020 aufweist. Die äußere Schicht besteht aus dem griffigen ERG Solid Reactive Coverstock, das ab Werk mit 4000 Grit Abralon mattiert ist. Diese Kombination aus einem früh anlaufenden Motor und der massiven Oberfläche soll dafür sorgen, dass der Ball extrem früh greift und eine gewaltige, schwere Rollphase liefert.
Vergleichsanalyse
Verglichen mit dem Storm Zero Gravity Gold bietet der reguläre Zero Gravity spürbar noch mehr frühe Traktion und eine weitaus bogenförmigere Reaktion im schweren Öl. Gegenüber dem Storm Alpha Crux liefert der Zero Gravity eine ähnlich massive Mid-Lane-Kontrolle und einen starken asymmetrischen Snap am Breakpoint. Wenn die Friction auf der Bahn zunimmt und die Transition den vorderen Bereich austrocknet, reagiert dieser Ball extrem empfindlich und verbrennt sofort Energie. Er braucht nasses Öl in der Front.
Praktische Anwendung
Der Storm Zero Gravity ist optimal für Bahnbedingungen mit extremem Ölvolumen geeignet. Strokern und Tweenern bietet er die Möglichkeit, auf frisch geölten Mustern direkte Linien zu spielen, da die Oberfläche immensen Halt in der Front findet. Der stetige Drive in Richtung Gasse soll für einen überzeugenden Carry sorgen, da der Ball extrem schwer durch das Pin-Deck rollt. Sobald die Bahn abtrocknet, kann der Ball jedoch flach treffen. In solchen Momenten ist ein glatteres Cover angeraten.