Erste Eindrücke
Der Storm Fight tritt in einer markanten Two-Tone Red und Purple Solid Farbkombination auf. Das Herzstück dieses Modells ist der massige symmetrische Iron Cross Core, der sich durch ein extrem hohes RG von 2.620 und ein starkes Differential von 0.043 auszeichnet. Als Hülle fungiert das bewährte R4S Solid Reactive Coverstock, welches ab Werk mit einem 3000 Grit Abralon Finish versehen ist. Das ungewöhnlich hohe RG lässt den Kern sehr spät rotieren, während die raue Schale dafür sorgen soll, dass der Ball dennoch extrem stabil durch die Front gleitet und eine sehr weiche, kontrollierbare Reaktion liefert.
Vergleichsanalyse
Verglichen mit dem Storm IQ Tour Solid, der ein sehr niedriges RG besitzt, liefert der Fight spürbar mehr Länge über die Leisten und reagiert am Breakpoint wesentlich runder und bogenförmiger. Gegenüber dem Storm Phaze II erzeugt der Fight eine weitaus zahmere, stetigere Bewegung, ohne echten Kick im Backend. Sobald die Transition einsetzt und die vorderen Bereiche der Bahn trockener werden, profitiert der Fight von seinem enorm hohen RG. Er ignoriert Friction besser als die meisten Solid-Bälle und übersetzt seine Energie in einen flachen, sanften Drive zur Gasse.
Praktische Anwendung
Sein bevorzugtes Einsatzgebiet findet der Storm Fight auf mittleren Bahnbedingungen und flachen Sportmustern. Er ist die logische Wahl für Spieler, die eine absolut berechenbare Ballbewegung suchen, ohne Angst vor Überreaktionen haben zu müssen. Der bogenförmige Hook hilft dabei, direkte Winkel zu spielen und die Kontrolle zu wahren. Der Ball soll dafür sorgen, dass der Carry durch eine kontinuierliche, schwere Rollphase gesichert ist. Auf stark geölten, langen Bahnen fehlt dem Kern jedoch die nötige Dynamik, um rechtzeitig in die Pins abzubiegen.