Erste Eindrücke
Der Ebonite Warrior Supreme präsentiert sich in einer extrem auffälligen Black, Red und Gold Solid Kombination. Im Zentrum arbeitet der Iron Fist Asymmetric Kern, der mit einem RG von 2.470, einem Differential von 0.057 und einem Intermediate Differential von 0.014 ausgestattet ist. Umhüllt wird dieser Kern von der GB 13.3 Solid Reactive Oberfläche, die mit einem matten 500 und 2000 Abralon Finish versehen wurde. Diese Spezifikationen positionieren den Warrior Supreme als absoluten Heavy-Oil-Ball. Der starke asymmetrische Kern soll in Kombination mit der rauen Hülle dafür sorgen, dass der Ball massive Traktion in der Front aufbaut und eine kontinuierliche Bewegung generiert.
Vergleichsanalyse
Im direkten Vergleich mit dem Ebonite Game Breaker 2 Phenom zeigt der Warrior Supreme durch den asymmetrischen Kern eine deutlich schärfere und asymmetrischere Reaktion am Breakpoint. Verglichen mit dem Storm Phaze II verhält sich der Warrior Supreme spürbar dominanter in der Mid-Lane. Wenn im Spielverlauf die Transition eintritt und die Friction auf den äußeren Leisten zunimmt, verliert die extreme Solid-Oberfläche des Warrior Supreme schnell an Energie. Er benötigt eine solide Ölbasis im vorderen Bereich der Bahn, um nicht vorzeitig auszubrennen.
Praktische Anwendung
Der Ebonite Warrior Supreme ist speziell für den Einsatz auf schwer geölten Bahnbedingungen entwickelt worden. Er ermöglicht es Spielern, auf langen Mustern den nötigen Hook zu generieren, um die Leisten effektiv zu queren. Der ausgeprägte asymmetrische Kern soll dafür sorgen, dass der Carry durch einen steilen Eintrittswinkel in die Gasse optimiert wird. Für trockene oder mittlere Bedingungen ist dieser Ball jedoch überqualifiziert; er verbrennt seine Energie zu früh und läuft Gefahr, die Pins nur flach zu treffen.