Erste Eindrücke
Der Motiv Trident präsentiert sich in einer faszinierenden Mischung aus Black, Blue und Silver. Angetrieben wird er von dem asymmetrischen Turbulent Kern, der ein RG von 2.49, ein Differential von 0.054 und ein Intermediate Differential von 0.017 aufweist. Als Coverstock kommt das Coercion HVS (High Volume Solid) zum Einsatz, das mit einem 3000 Grit LSS (Laser Scan Sanded) Finish ausgestattet ist. Diese Spezifikationen weisen den Trident als absoluten Heavy-Oil-Ball aus. Das raue Solid Cover in Verbindung mit dem starken asymmetrischen Kern soll dafür sorgen, dass der Ball auch bei großen Ölmengen massiv Traktion aufbaut und eine kontinuierliche, starke Bewegung generiert.
Vergleichsanalyse
Im Vergleich zum Motiv Jackal Ghost bietet der Trident eine etwas sanftere Oberfläche (3000 LSS vs. 2000 LSS), was ihm einen Bruchteil mehr Länge durch die Front verleiht, ohne jedoch den Hook auf schwerem Öl zu kompromittieren. Gegenüber dem Storm Phaze II, einem Benchmark-Solid, erzeugt der asymmetrische Kern des Trident eine wesentlich schärfere Richtungsänderung am Breakpoint. Wenn die Transition einsetzt und mehr Friction auf der Bahn entsteht, ist der Trident aufgrund seiner Hülle oft zu stark und verbraucht seine Energie zu früh. Im direkten Vergleich zu Pearl-Bällen bietet er jedoch die nötige Stabilität, um auf frischen Leisten nicht unerwartet abzurutschen.
Praktische Anwendung
Der Motiv Trident ist für anspruchsvolle Bahnbedingungen mit extrem viel Öl konstruiert. Er ermöglicht es Spielern, steile Winkel über die Leisten zu spielen, ohne die Angst haben zu müssen, dass der Ball den Weg in die Gasse verpasst. Der starke asymmetrische Kern soll dafür sorgen, dass der Ball genug Backend-Reaktion behält, um einen hervorragenden Carry zu erzielen. Wenn sich das Öluster jedoch abspielt und die Bahn trockener wird, zwingt der Trident den Spieler zu extrem tiefen Linien, wodurch er an Effektivität verliert. Er ist das perfekte Werkzeug für den ersten Wurf auf frisch geölten Turniermustern.