Erste Eindrücke
Der Columbia 300 Throw Down zieht mit seinem auffälligen Red, White und Blue Solid Design alle Blicke auf sich. Im Zentrum arbeitet der asymmetrische SD Medium RG Core, der mit einem RG von 2.510, einem starken Differential von 0.054 und einem Intermediate Differential von 0.017 ausgestattet ist. Umhüllt wird dieser Kern von der QR-7 Solid Reactive Oberfläche, die mit einem matten 500 und 2000 Abralon Finish versehen wurde. Das mittlere RG lässt den Kern definiert rotieren, was in Kombination mit der glatten Hülle dafür sorgen soll, dass der Ball extrem sicher durch die Front gleitet und eine sehr zackige Bewegung im Backend erzeugt.
Vergleichsanalyse
Im direkten Vergleich mit starken Solid-Bällen wie dem Columbia 300 Melt Down greift der Throw Down extrem spät und bietet eine wesentlich agilere, eckigere Reaktion am Breakpoint. Gegenüber dem Storm Crux verhält sich der Throw Down ähnlich auf geölten Bahnen und bietet einen stetigen Hook. Sobald die Transition einsetzt und die vorderen Bereiche der Bahn austrocknen, ist dieser Ball stark. Er verlangt nach Leisten am Breakpoint, um seine sanfte Front-Dynamik massiv in die Pins zu entladen.
Praktische Anwendung
Der Columbia 300 Throw Down fühlt sich auf mittleren bis schweren Bahnbedingungen am wohlsten. Er ist eine hervorragende Option für Spieler, die auf angespielten Mustern einen Ball benötigen, der leicht durch die Front rutscht und einen stetigen, starken Hook in Richtung Gasse erzeugt. Die späte Reaktion hilft dabei, den Breakpoint aus tiefen Winkeln zu attackieren. Der Ball soll dafür sorgen, dass der Carry bei guten Winkeln gesichert wird. Auf extrem trockenen Leisten rutscht er jedoch aus der Linie.