- Synthesis

STATUS:
RELEASE:
GEEIGNET FÜR:
Veröffentlichung:
19. Februar 2026
Factory Finish:
500/1500 Siaair Micro Pad

BALL INFORMATIONEN

Erste Eindrücke
Der Track Synthesis erscheint am 19. Februar 2026 und markiert eine neue Richtung innerhalb der Pro-Performance-Linie von Track. Optisch präsentiert sich der Ball in einer Kombination aus Royal Blue, Grau und Purple – ein eher dunkles, schieferblaues Farbschema, das im Vergleich zu vielen aktuellen Releases zurückhaltend und dennoch markant wirkt. Im Kern arbeitet der neue I-Core Gen4, eine Weiterentwicklung der bewährten asymmetrischen I-Core-Serie. Gegenüber dem Vorgänger I-Core 3.0 aus dem Paragon Shadow (Track) wurde das Differential leicht reduziert (0,053 vs. 0,056 beim 15-lb-Modell), während das Intermediate Differential mit 0,020 deutlich höher ausfällt (Paragon Shadow: 0,015). Diese erhöhte Asymmetrie soll für ein schärferes Breakpoint-Verhalten und mehr Drehmoment im Übergangsbereich sorgen. Der RG-Wert liegt bei 2,48 (15 lbs), was den Ball im niedrigen bis mittleren Bereich einordnet und auf ein vergleichsweise frühes Einsetzen der Rollbewegung hindeutet. Als Oberfläche kommt der QR-12 Solid Reactive Coverstock auf HK22C-Basis zum Einsatz – im Wesentlichen die Solid-Variante des Hybrid-Covers aus dem Paragon Shadow, ergänzt durch den sogenannten Cohesion-Zusatz, der die Reaktionsstärke und die Midlane-Traktion erhöhen soll. Die Werksauslieferung erfolgt bei 500/1500 Siaair Micro Pad, womit der Ball ab Werk merklich matt erscheint. Zudem nutzt der Synthesis die DynamiCore-Technologie von Brunswick Bowling Products für die äußere Kernkonstruktion, die durch reduzierte Kompression beim Aufprall die Schlagkraft und den Pin-Carry verbessern soll.
Vergleichsanalyse
Track positioniert den Synthesis bewusst zwischen dem Theorem Solid und dem Paragon Shadow. Im Vergleich zum Theorem Solid, der mit seinem MC2-Asymmetric-Kern (RG 2,473, Diff 0,046, Int. Diff 0,017) und der Super Response Solid Oberfläche eher als kontrollierbarer, sauberer Mid-Performance-Ball auftritt, dürfte der Synthesis spürbar aggressiver und ölhungriger sein. Der Paragon Shadow wiederum verwendet zwar einen Hybrid-Coverstock und den etwas differenzialstärkeren I-Core 3.0, könnte aber im Laufe der Nutzung durch das Lane-Shine-Verhalten der Hybrid-Oberfläche an Grip verlieren – ein Punkt, bei dem der Solid-Coverstock des Synthesis seine Stärke ausspielen dürfte. In der breiteren Marktlandschaft wird der Synthesis mit dem Zero Mercy Solid verglichen. Beide Bälle zielen auf schwere Ölbedingungen, allerdings dürfte der Synthesis im Backend kontrollierter und weniger aggressiv agieren. Während der Zero Mercy Solid für seine Fähigkeit bekannt ist, auch auf Friction stark zu reagieren, scheint der Synthesis bei trockenerem Bahnbelag schneller an Leistung einzubüßen. Im Gesamtbild verhält sich der Synthesis am ehesten wie ein kontrollierter Heavy-Oil-Ball mit bogenförmiger, tumbelnder Bewegung – weniger Skid-Flip, mehr gleichmäßig rollendes, richtungsstabiles Verhalten. Innerhalb des Track-Lineups dürfte er sich als das stärkste reine Heavy-Oil-Solid seit dem Archetype etablieren.
Praktische Anwendung
Der Track Synthesis ist primär für frische, ölreiche Bahnbedingungen konzipiert. Er benötigt ausreichend Ölvolumen, um sein volles Potenzial zu entfalten – auf zu trockenen Bahnen besteht die Tendenz, dass der Ball zu früh Energie verbraucht und im hinteren Bahnbereich an Dynamik verliert. Auf entsprechend schwerem Öl soll er hingegen zuverlässige Traktion in der Midlane bieten und mit gleichmäßiger Continuation durch die Gasse arbeiten. Das Bewegungsprofil ist eher bogenförmig und kontrolliert als eckig und abrupt. Der Ball zeigt sich richtungsstabil: Bei mehr Hand hinter dem Ball tendiert er dazu, geradeaus zu laufen, während seitlicher Drall mehr Hook und Continuation erzeugen kann. Für Spieler mit niedrigerer Umdrehungsrate, die auf schweren Bedingungen Schwierigkeiten haben, den Ball zum Hooken zu bringen, könnte der Synthesis eine effektive Lösung darstellen. Spieler mit sehr hoher Geschwindigkeit könnten den Ball als etwas langsam empfinden, während Spieler mit hoher Umdrehungsrate unabhängig von der Ölmenge eine starke Reaktion erwarten sollten. Im Arsenal steht der Synthesis klar an der Spitze – alles andere ordnet sich darunter ein. Eine mögliche Track-Aufstellung könnte vom Synthesis über den Theorem Solid und den Stealth Mode bis hin zum Stealth Mode Hybrid reichen. Bemerkenswert ist, dass der Ball ab Werk bei 1500 Grit sehr matt ausgeliefert wird und in den ersten Würfen zunächst übermäßig früh greifen kann, bis die initiale Oberfläche etwas einspielt. Mit zunehmender Nutzung und leichtem Lane Shine dürfte die Reaktion gleichmäßiger und berechenbarer werden. Wird der Ball hingegen poliert, zeigt er eine sauberere Front mit mehr Winkeligkeit im Backend, was zusätzliche Vielseitigkeit bieten könnte. Insgesamt positioniert sich der Track Synthesis als Spezialist für schwere Bedingungen, der Traktion und Kontrolle über rohe Backend-Power stellt – ein Ball, der auf dem richtigen Ölmuster zuverlässig die Gasse trifft und dabei Fehlertoleranz über maximale Strikewahrscheinlichkeit priorisiert.

OBERFLÄCHE

Coverstock:
Covertyp:
Finish:
500/1500 Siaair Micro Pad

KERN

Kern:
Kern Typ:
Werte 16 Lbs:
RG 2.493 / Diff 0.046 / MB Diff 0.018
Werte 15 Lbs:
RG 2.480 / Diff 0.053 / MB Diff 0.020
Werte 14 Lbs:
RG 2.484 / Diff 0.053 / MB Diff 0.024
Eigenschaften:
Ball Informationen
Bewertungen
Hersteller:
Track
Release:
19. Februar 2026
Status:
Erhältlich

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