Erste Eindrücke
Der Storm Sync Tour besticht als internationaler Release in einer edlen, kontrollierbaren Solid-Optik. Im Inneren arbeitet der extrem starke asymmetrische G2+ Core mit einem RG von 2.470, einem massiven Differential von 0.058 und einem Intermediate Differential von 0.028. Bei der Oberfläche vertraut Storm auf ein mattiertes Solid Reactive Cover. Diese Kombination aus dem gewaltigen asymmetrischen Kern und der griffigen Hülle soll dafür sorgen, dass der Ball die Front dominiert und seine gesamte Energie für einen massiven, asymmetrischen Zug im tiefen Öl nutzt.
Vergleichsanalyse
Im direkten Vergleich zum regulären Storm Sync verhält sich der Sync Tour extrem ähnlich in der Front, bietet aber eine noch etwas glattere, stetigere Backend-Bewegung durch leichte Modifikationen an der Hülle. Gegenüber dem Storm Zero Gravity liefert der Sync Tour durch sein enorm hohes Differential eine weitaus stärkere Flare-Entwicklung, baut aber durch den massiven Motor einen ähnlich wuchtigen Hook am Breakpoint auf. Wenn die Friction auf der Bahn hoch ist und die Transition den vorderen Bereich austrocknet, verliert der Sync Tour schnell Energie.
Praktische Anwendung
Der Storm Sync Tour ist optimal für Bahnbedingungen mit extremem Ölvolumen geeignet. Strokern und Spielern mit hoher Ballgeschwindigkeit bietet er die Möglichkeit, direkte Linien zu spielen, da die Hülle massiven Halt generiert, während der asymmetrische Kern für den wuchtigen Rückschlag sorgt. Der gewaltige Drive in Richtung Gasse soll für einen überzeugenden Carry sorgen. Auf abgetrockneten Bahnen ist dieser Ball durch das matte Finish jedoch zu aggressiv. Er ist eine Waffe für schwere Volumen.