StartSolidSeismicSolaris Blackout

- Solaris Blackout

STATUS:
RELEASE:
GEEIGNET FÜR:
Veröffentlichung:
Oktober 2010
Factory Finish:
2000 Abralon

BALL INFORMATIONEN

Erste Eindrücke
Der im Oktober 2010 veröffentlichte Seismic Solaris Blackout präsentiert sich in einem klassischen, hochglänzenden Schwarz, das durch goldene Schriftzüge dezent akzentuiert wird. Im Inneren dieses Modells arbeitet eine modifizierte Version des symmetrischen Trailblazer Kerns. Mit einem sehr niedrigen RG-Wert von 2,48 und einem stark reduzierten Differential von 0,035 ist dieser Antrieb gezielt auf ein geringes Flare-Potenzial und eine ruhige, gleichmäßige Rotation ausgelegt. Umschlossen wird der Kern vom LNC Solid Reactive Cover. Obwohl es sich bei diesem Material grundsätzlich um eine Solid-Rezeptur handelt, wird der Ball ab Werk auf 2000-Grit geschliffen und anschließend auf Hochglanz poliert. Diese spezifische und eher ungewöhnliche Abstimmung der Komponenten macht den Solaris Blackout zu einem echten Kontroll-Ball für leichtere Bedingungen. Das niedrige RG sorgt dafür, dass der Kern strukturell früh anrollt, während das schwache Differential und die glatte Oberfläche effektiv verhindern, dass der Ball zu früh in die Bahn greift oder zu viel Energie verliert. Die harten Spezifikationen deuten unmissverständlich auf ein Modell hin, das exzellente Länge durch die Front generiert und eine extrem weiche, vorhersehbare Bewegung aufbaut, anstatt am Ende des Ölmusters aggressiv und winklig zu reagieren.
Vergleichsanalyse Innerhalb der eigenen Produktfamilie zeigt der Solaris Blackout im direkten Vergleich zum originalen Seismic Solaris oder dem stärkeren Seismic Solaris Requiem deutlich weniger Gesamttraktion und ein wesentlich milderes Laufverhalten, da diese Schwestermodelle mit höheren Differentialen und griffigeren Oberflächen ausgestattet sind. Zieht man einen modernen und bewährten Kontrollball wie den Storm IQ Tour heran, erkennt man eine stark verwandte Konstruktionsphilosophie: Beide Modelle setzen auf niedrige RG- und Differential-Werte, um ein Überreagieren auf der Bahn zu verhindern und den Breakpoint kontrollierbar zu machen. Der Solaris Blackout erzeugt durch sein poliertes Cover jedoch etwas mehr Länge als der klassisch mattierte Storm-Ball und agiert bei eintreffender Friction noch ein klein wenig runder. Gegenüber einem typischen, polierten Ball für abgetrocknete Bedingungen, wie beispielsweise dem Brunswick Rhino, der oft einen sehr scharfen und eckigen Richtungswechsel am Backend vollzieht, zeichnet sich der Blackout durch sein extrem gutmütiges Rollverhalten aus. Er verzeiht Ungenauigkeiten beim Abwurf deutlich besser und zuckt nicht unerwartet hart, sobald er auf äußere trockene Leisten trifft. Er positioniert sich somit als ideale Lösung für Situationen, in denen herkömmliche Pearl-Bälle zu sprunghaft agieren und starke Solid-Bälle schlichtweg zu früh verbrennen.
Praktische Anwendung Die idealen Einsatzszenarien für den Seismic Solaris Blackout finden sich auf moderat bis leicht geölten Bahnbedingungen sowie auf kniffligen, kürzeren Sportmustern, die eine hohe Präzision erfordern. Besonders wenn die Transition stark fortgeschritten ist, das Öl im vorderen Teil der Bahn weggespielt wurde und die Spuren sehr trocken werden, spielt dieses Modell seine absoluten Stärken aus. Der Ball gleitet mühelos und kräfteschonend durch die beanspruchte Front und bewahrt eine sehr stetige, bogenförmige Bewegung in Richtung Gasse, ohne jemals übermäßig stark auf trockene Stellen zu reagieren. Für Spieler mit einer hohen Umdrehungsrate, die oft große Probleme haben, ihr Material auf abgetrockneten Bahnen auf der richtigen Linie zu halten, ist dieses Modell ein hervorragendes Werkzeug, da das geringe Flare-Potenzial einen unkontrollierbaren Hook wirkungsvoll unterbindet. Spieler mit einer niedrigeren Umdrehungszahl sollten den Ball jedoch primär dann einsetzen, wenn wirklich ausreichend Reibung auf der Bahn vorhanden ist, da der schwache Kern sonst nicht genug Eigendynamik entwickelt, um einen optimalen Eintrittswinkel zu generieren. Richtig eingesetzt soll die sanfte Rollphase für einen exzellenten Carry sorgen, da der Ball seine Energie gleichmäßig und stetig an die Pins abgibt, anstatt sie durch einen zu steilen Winkel zu durchschneiden. Sollte der Ball auf etwas frischeren Mustern zu weit rutschen, lässt sich die Oberfläche problemlos leicht anrauen, um die Traktion in der Midlane zu erhöhen. Insgesamt ist der Solaris Blackout eine hochspezialisierte und verlässliche Option für ein Höchstmaß an Kontrolle auf anspruchsvollen, abgetrockneten Bedingungen.

OBERFLÄCHE

Coverstock:
Covertyp:
Finish:
2000 Abralon

KERN

Kern:
Kern Typ:
Werte 16 Lbs:
RG 2.480 / Diff 0.035
Werte 15 Lbs:
RG 2.480 / Diff 0.035
Werte 14 Lbs:
RG 2.480 / Diff 0.035
Eigenschaften:
Ball Informationen
Bewertungen
Hersteller:
Seismic
Release:
Oktober 2010
Status:
Eingestellt

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