Erste Eindrücke
Der Hammer Skulz präsentiert sich in einem auffälligen Design mit Totenkopf-Motiven und klarer, transparenter Polyester-Ummantelung. Im Inneren arbeitet ein traditioneller symmetrischer 3-Piece Pancake Kern, der durch ein extrem hohes RG und ein minimales Differential nahe null gekennzeichnet ist. Bei der Oberfläche kommt reines, hartes Polyester/Plastic zum Einsatz, das auf Hochglanz poliert ist. Diese Spezifikationen weisen den Ball als absoluten Spezialisten für Spares aus. Die Kombination aus hartem Plastik und schwachem Kern soll dafür sorgen, dass der Ball die Front und Mid-Lane komplett reaktionslos passiert und extrem berechenbar bleibt.
Vergleichsanalyse
Vergleicht man den Hammer Skulz mit typischen reaktiven Benchmark-Bällen wie dem Storm Phaze II, so besitzt der Skulz praktisch überhaupt keinen Hook. Gegenüber einem Urethan-Ball wie dem Pitch Black bietet der Skulz noch weitaus weniger Grip und ignoriert jede Form von Friction auf der Bahn. Wenn die Transition auf der Bahn sehr weit fortgeschritten ist, bleibt der Skulz vollkommen unbeeindruckt und liefert konstant seine schnurgerade Flugbahn. Er ist nicht dafür konzipiert, die Gasse aus einem Winkel anzuvisieren, um Strikes zu erzielen.
Praktische Anwendung
Seine ideale Leistung entfaltet der Hammer Skulz als Räumball für alle Spares oder auf extrem ausgetrockneten Bahnbedingungen, bei denen jeder reaktive Ball drastisch überreagieren würde. Durch das fehlende Lesen der Bahn bietet er Spielern die Möglichkeit, eine kompromisslose direkte Linie über die Leisten zu spielen, ohne dass der Ball den Weg abseits der anvisierten Pins sucht. Der Carry ist bei diesem Ball vollkommen zweitrangig. Er bleibt somit ein absolutes Pflichtwerkzeug in der Tasche für präzise Räumwürfe in jeder Situation.