Erste Eindrücke
Der Roto Grip Rubicon UC2 präsentiert sich als perlmuttfarbene Weiterentwicklung des erfolgreichen Rubicon und kombiniert in Cosmic Black/Purple Sky eine attraktive Optik mit durchdachter Technik. Technisch verfügt der Ball über einen RG von 2.49, ein Differential von 0.052 und einen Mass Bias Differential von 0.011, während der asymmetrische Rondure Core von einer eTrax Pearl Reactive Oberfläche umhüllt ist. Die Oberfläche kommt ab Werk mit 1500 Grit poliert, was dem Standard für alle glänzenden Roto Grip Bälle entspricht. Der Rondure Core wurde als radikaler Abgang von traditionellen symmetrischen Designs entwickelt und soll ohne zusätzliches Balance-Loch mehr Ballbewegung über die gesamte Bahn erzeugen, was durch ein niedriges RG-Design mit kleinem Intermediate Split erreicht wird.
Vergleichsanalyse
Die UC2 verwendet die neueste Pearl-Version des eTrax Coverstocks, die aggressiver ausfällt als frühere Versionen auf dem Storm Halo Pearl und Roto Grip Idol Pearl. Tester berichten von Ähnlichkeiten zum Roto Grip Idol Pearl in der Gesamtoptik, wobei der Idol Pearl etwas schärfer reagiert. Im direkten Vergleich zu Storm Bällen positioniert sich der UC2 zwischen dem Storm Dual Lock und Snap Lock - schärfer als der sanftere Dual Lock, aber etwas schwächer als der Snap Lock. Verglichen mit anderen Pearls zeigt der UC2 deutlich mehr Stärke, wobei der Storm No Rules Pearl als nächstliegender Vergleich gilt, allerdings ohne die Ölvoraussetzungen des UC2 zu benötigen.
Praktische Anwendung
Der Rubicon UC2 eignet sich optimal für mittlere bis mittlere/schwere Ölbedingungen und bietet Spielern eine Skid/Flip-Reaktion. Das Verhalten zeigt gute Länge durch die Front, starke Midlane-Ablesung und eine kraftvolle Backend-Motion, wobei die polierte Pearl-Oberfläche müheloses Gleiten durch die vorderen Bahnbereiche ermöglicht. Besonders auf weicheren League-Bedingungen mit blended Verhältnissen soll der Ball seine Stärken ausspielen, da er größere Eingangswinkel zur Gasse ermöglicht und dadurch bessere Pin-Action erzeugt. Für optimale Ergebnisse wird eine Positionierung weiter innen auf der Bahn empfohlen, da die starke Backend-Reaktion zu aggressiv ausfallen kann, wenn der Ball zu nah am trockenen Bahnbereich gestartet wird, wobei das Potential mit zunehmender Linksbewegung des Spielers steigt.