Erste Eindrücke
Der Radical Ridiculous zieht mit seinem auffälligen Black Solid und Red Pearl Mix direkt die Blicke auf sich. Im Zentrum arbeitet der innovative symmetrische Ridiculous Kern, der ein höheres RG von 2.540 und ein starkes Differential von 0.050 aufweist. Umhüllt wird dieser Kern von einem speziellen Hybrid Reactive Cover, das ab Werk auf Hochglanz poliert ist. Das höhere RG lässt den Kern sehr definiert und spät rotieren, während die glatte Hülle dafür sorgen soll, dass der Ball extrem sauber durch die Front gleitet. Das Konzept fokussiert sich auf maximale Länge und einen gewaltigen Backend-Snap.
Vergleichsanalyse
Im direkten Vergleich zum Radical Rave On greift der Ridiculous durch sein hohes Differential spürbar aggressiver am Ende des Ölmusters und bietet einen drastischeren Flip. Gegenüber einem symmetrischen Benchmark-Ball wie dem Storm Hy-Road Pearl liefert der Ridiculous durch sein spezielles Kerndesign eine noch extremere, fast asymmetrisch wirkende Richtungsänderung. Wenn die Friction auf der Bahn zunimmt und die Transition den vorderen Bereich austrocknet, profitiert der Ridiculous enorm von seiner polierten Schale. Er speichert die Energie auf den Leisten optimal und explodiert förmlich am Breakpoint.
Praktische Anwendung
Der Radical Ridiculous ist optimal für Bahnbedingungen mit mittlerem bis leichtem Ölvolumen geeignet. Strokern und Tweenern bietet er die Möglichkeit, die Leisten aus sehr tiefen Winkeln anzuspielen, da der Ball keine ungewollte Traktion in der Front aufbaut. Der explosive Drive in Richtung Gasse soll für einen verlässlichen Carry sorgen, besonders wenn ein steiler Eintrittswinkel gefordert ist. Sobald die Bahn extrem nass ist, kann der Ball jedoch durch die Politur zu spät reagieren und den Breakpoint komplett verfehlen.