Erste Eindrücke
Der Columbia 300 Power Torq präsentiert sich in seinem charakteristischen Sky Blue-Farbschema und ist nicht ein Remake des frühen 1990er Power Torq, wir haben den Namen als Hommage an die Markengeschichte wieder aufgegriffen, aber der Kern und die Coverstock-Kombination sind neu. Columbia 300 ist zurückgekehrt zum Gießen von Multi-Density-Kernen, etwas was Columbia 300 einst pionierte und wofür sie bekannt waren. Die Multi-Density-Kerne erlauben es, Masseeigenschaften innerhalb des Kernkörpers zu steuern, um gewünschte Ballbewegung zu verstärken. Der Ball nutzt einen symmetrischen Torq-Kern mit niedrigem RG-Wert von 2.489 bei 15 Pfund und einem Differential von 0.054. Die Oberfläche ist die ERT-Base und wird als Solid gegossen und enthält eine leichte Ladung Traktion-verstärkender Funkeln. Die Werksfinish erfolgt mit 500/2000 Siaair Micro Pad.
Vergleichsanalyse
Bei der Vergleichsanalyse zeigt der Power Torq im Verhältnis zum Columbia 300 Command Solid eine Position drei Leisten rechter beim Ablagebereich. Die Downlane-Bewegung des Power Torq war glatter als beim Dynamic Swing und lieferte mehr eine starke Bogen-förmige Bewegung. Im direkten Vergleich zur Pearl-Version behält der Power Torq weniger Energie für das Backend, während die Pearl-Version mehr Länge nach stumpferen Bällen wie dem Power Torq bietet, wenn diese bereits die Bahn hinunter gegangen sind. Der Torq symmetrische Kern soll Länge produzieren und Energie behalten, wodurch dies der perfekte "Benchmark"-Ball in der Tasche wird. Die neue ERT Solid reaktive Oberfläche, finished bei 500/2000 Siaair Micro Pad kann mittlere bis schwere Bahnen mit kontinuierlicher Backend-Bewegung bewältigen.
Praktische Anwendung
Der Power Torq ist ein solider, geschliffener Ball, aber ist nicht der Heavy Oil-Ball. Er ist darauf ausgelegt, auf verschiedenen Bedingungen zu funktionieren und wird sich wahrscheinlich als der vielseitigste Ball erweisen. Spieler schätzten, wie berechenbar der Power Torq am Breakpoint auf dem Heavy Oil-Testmuster war. Würfe, die etwas rechts vom Ziel verfehlten, hatten keine Probleme sich ins Öl zu graben und zur Gasse zurückzukehren. Der Ball muss im Öl gehalten werden, wenn die Front und der Track-Bereich zu trocknen beginnen. Kleine parallele Bewegungen nach innen helfen mehr Öl zu finden, wenn der Ball beginnt flach an den Pins zu treffen. Spieler können gerade spielen wenn nötig, aber auch viel tiefer als erwartet spielen. Der Ball gibt Vertrauen beim Schwingen, da man weiß, dass er die Kurve macht. Die Vielseitigkeit macht ihn zum idealen Kandidaten für Spieler, die einen verlässlichen Allrounder für mittlere bis mittelschwere Bahnbedingungen suchen und dabei Wert auf berechenbare Arc-Motion legen.