Erste Eindrücke
Der Storm PhysiX Power Elite Blue präsentiert sich als elegante Variante der beliebten PhysiX Power Elite Serie in einem auffälligen blauen Farbschema. Der Ball nutzt den bewährten Atomic Core mit einem RG von 2.48 und einem Differential von 0.017 in 15-Pfund-Bällen. Die Oberfläche besteht aus NeX Pearl Reactive Coverstock mit einer ab Werk polierten 1500-Grit-Oberfläche. Mit seinem hohen Flare-Potenzial von 6 Zoll und mehr zeigt der Ball bereits optisch seine aggressive Auslegung. Als besonderes Detail verströmt der Ball einen Pfefferminzduft, der ihn von anderen Varianten der PhysiX-Familie unterscheidet.
Vergleichsanalyse
Das NeX Pearl Reactive Cover soll deutlich früher lesen als das herkömmliche NRG Cover und dabei 11% mehr Entry-Winkel sowie 9.6% mehr Hook nach 50 Würfen bieten, ohne Backend-Reaktion zu opfern. Der Power Elite Blue soll den Platz des AstroPhysiX einnehmen, wenn die Bahn geöffnet werden muss und starke Backend-Motion erforderlich ist. Der Atomic Core mit seinem extrem zentrumschweren Design treibt den RG niedrig und ermöglicht es dem Ball, sich gefährlich zu bewegen, während der Werfer weniger Energie beim Release benötigt. Im Vergleich zum Storm Sure Lock bietet der Power Elite Blue durch seine Pearl-Oberfläche mehr Länge, während er gegenüber dem Storm Code X eine kontinuierlichere Motion durch die Pins zeigt.
Praktische Anwendung
Starke Backend-Motion, Fortsetzung und gaschenzerdrückende Power sind Markenzeichen des Atomic Core. Der polierte NeX Pearl Coverstock macht den Ball ideal für mittlere bis hohe Ölvolumen, wobei er genügend Länge für schwächere Werfer bietet und gleichzeitig kraftvoll in die Gasse einschlägt. Die Hook-Kraft und Schärfe sind stark ausgeprägt, wodurch verschiedene Angriffswege möglich werden - von breiten Linien bis hin zu engen Wegen. Selbst Bowler mit langsamerer Ballgeschwindigkeit sollen gute Gefühle und überaus kraftvolle Pin-Action erleben. Der Ball eignet sich besonders für Turnierspieler, die einen kontrollierten aber dennoch aggressiven Ball für frische Bahnbedingungen suchen. Bei zu viel Front-Friction kann eine Oberflächenbearbeitung hin zu raueren Grits die Performance auf schwereren Ölmustern optimieren.