Erste Eindrücke
Der Storm Phaze III präsentiert sich optisch als attraktiver Vertreter der Storm Master Line mit seiner Obsidian/Jade/Orchid Farbkombination. Der Ball nutzt den bewährten Velocity Core (14-16 Pfund) mit einem RG von 2,48 und einem Differential von 0,051 bei 15 Pfund Ballgewicht. Als Oberfläche kommt das R3S Hybrid Reactive Coverstock mit einer 1500-grit Polish Werksausrüstung zum Einsatz, was für mittlere Ölbedingungen empfohlen wird. Das R3S Coverstock stellt die dritte Generation von Storms Reactor Material dar und bietet durch seine erhöhte Porosität eine frühere Bahnerkennung sowie eine glattere Gesamtreaktion. Zudem wurde dem Ball ein Grapevine-Duft hinzugefügt.
Vergleichsanalyse
Im direkten Vergleich zum Phaze II zeigt sich ein deutlicher Unterschied: Während der Phaze II über ein Solid Coverstock verfügt und früher auf der Bahn reagiert, nutzt der Phaze III ein Hybrid Coverstock und soll später im Backend reagieren. Der Phaze III wird als die saubere Version des Phaze II beschrieben, die dieselbe Bewegung auf weniger Öl bietet. Die Hybrid-Oberfläche glättet die Reaktion, wodurch der Ball nicht so scharf wie beispielsweise der Storm Hy-Road Pearl reagiert, aber auch nicht so früh wie der Phaze II. Verglichen mit dem Brunswick Prism Hybrid sollen beide Bälle sehr ähnlich sein, wobei der Prism Hybrid möglicherweise minimal stärker ausfällt. Der Ball ergänzt den Storm Gravity Evolve gut.
Praktische Anwendung
Der Phaze III eignet sich weniger für frische Bahnbedingungen, außer bei mittlerer Länge oder geringem Ölvolumen, findet aber häufigen Einsatz in der Mitte von Turnierblöcken und soll perfekt für typisches Ligaspiel geeignet sein. Er fungiert als perfekter Übergangsball vom Phaze II. Der Ball zeigt sich sauber in der Front und reagiert responsiv aber nicht überspringend auf Friction, während er gut im Öl gräbt und bei "nassen/trockenen" oder "abkantigen" Bedingungen helfen soll, Bahnprobleme zu bekämpfen. Er eignet sich sowohl für THS als auch für mittlere bis schwere Sport-Patterns und kann auf Bahnen mit hoher Friction oder dünnem Öl sowie schwereren Ölvolumen auf rutschigeren Bahnen eingesetzt werden. Der Ball zeigt sich nützlich bei Bahnbedingungen mit mehr Links-Rechts-Vermischung, könnte aber bei sehr nassen/trockenen Patterns unberechenbar werden.