Erste Eindrücke
Der Storm Parallax präsentiert sich in einer attraktiven Farbkombination aus Marine, Steel und Black und führt die innovative TractionX7 Hybrid Reactive Oberfläche ein. Der Ball verfügt über einen Aeroflo Asymmetric Core mit einem RG von 2.52 und einem Differential von 0.054 in der 15-Pfund-Version. Die Oberfläche ist ab Werk mit 1500-grit poliert. Die TractionX7 Oberfläche kombiniert die besten Eigenschaften von sieben der populärsten Storm Coverstocks: Reactor, R2S, TX-16, NRG, SPEC, GI-20 und NeX, was zu mehr Textur, Porosität und Mobilität führt. Der Aeroflo Core besitzt ein elliptisches Loch, das mit leichterem Kernmaterial gefüllt ist, wodurch ein höheres RG als bei den meisten asymmetrischen Bällen entsteht.
Vergleichsanalyse
Der Parallax weist deutliche Ähnlichkeiten zum Roto Grip Nuclear Cell auf, zeigt jedoch charakteristische Unterschiede in der Laufbahn-Performance. Im Vergleich zum Storm AstroPhysiX erzeugt der Parallax mehr Hook insgesamt, wobei die polierte Oberfläche ihn besonders für mittlere Ölmengen geeignet macht. Der Ball ergänzt perfekt das Arsenal mit Axiom und Omega Crux. Viele Spieler nutzen ihn als Übergang, bevor sie zu Phaze 2, Axiom Pearl oder Trend wechseln, wenn die Bahn sich abbaut. Der Parallax bietet eine bessere Balance zwischen Sauberkeit und Winkelbildung als der AstroPhysiX, der durch seinen schwächeren Cover zu clean und angular war.
Praktische Anwendung
Der Parallax zeigt die besten Ergebnisse auf Mustern mit höherem Ölvolumen, da der RG von 2.54 und das Differential von 0.054 darauf hindeuten, dass dieser Ball früh und oft greifen möchte. Optimal funktioniert er auf mittlerem Ölvolumen mit frischen Backends bei einer Länge von etwa 37-41 Fuß. Die Kern- und Cover-Kombination soll für moderate Länge mit einem angulären Breakpoint und kontinuierlicher Bewegung im Backend sorgen. Trotz der glänzenden Oberfläche ist der Ball durch seine massive Midlane-Rotation überraschend gut auf schwereren und längeren Mustern einsetzbar und bevorzugt geradere Winkel oder Down-and-In-Spielweisen. Bei leichteren Ölbedingungen ist Vorsicht geboten, da das Midlane-Drehmoment zu frühen Hook verursachen kann. Der Ball ist extrem vielseitig und war bei verschiedenen Spielertypen erfolgreich.