StartSolidTrackParagon Fire

- Paragon Fire

STATUS:
RELEASE:
GEEIGNET FÜR:
Veröffentlichung:
11. Juni
Factory Finish:
500/2000 Siaair Micro Pad

BALL INFORMATIONEN

Erste Eindrücke
Mit dem Paragon Fire setzt Track die Paragon-Serie konsequent fort und positioniert den Ball als dynamischere Weiterentwicklung des Paragon Shadow. Optisch präsentiert er sich in einer kraftvollen Farbkombination aus Rot, Scharlach und Karminrot, die seinen Namen visuell aufgreift und ihm ein markantes Erscheinungsbild verleiht. Der Marktstart ist für den 11. Juni 2026 vorgesehen, preislich dürfte sich der Ball im oberen Premium-Segment einordnen, vergleichbar mit anderen High-Performance-Bällen der Track-Linie. Im Inneren arbeitet der bewährte asymmetrische I-Core 3.0, der in der 15-Pfund-Ausführung mit einem RG-Wert von 2.486, einem Differential von 0.056 und einem Intermediate Differential von 0.015 aufwartet. Der 16-Pfund-Ball weist Werte von 2.501 RG, 0.047 Differential und 0.014 Intermediate Differential auf. Auffällig ist die Positionierung des Intermediate Differential im mittleren Bereich – weder besonders mild noch ausgesprochen aggressiv, was ein eigenständiges Reaktionsfenster eröffnen dürfte. Umhüllt wird der Kern vom Prime Response Solid Coverstock auf Basis der HK22C²-Technologie, einer besonders starken Cover-Formulierung, die auch im Spartan 2 und im Zero Mercy Solid von Hammer zum Einsatz kommt. Ab Werk wird der Ball mit 500/2000 Siaair Micro Pad finished und ist für mittlere bis ölige Bahnbedingungen ausgelegt. Ergänzt wird das Paket durch Brunswicks DynamiCore-Technologie sowie die patentangemeldete Durability Optimization Technology (DOT), die der Rissbildung im Material entgegenwirken soll.
Vergleichsanalyse Innerhalb der Track-Linie positioniert sich der Paragon Fire klar unterhalb des Synthesis von Track und oberhalb des Stealth Mode Hybrid von Track. Während der Synthesis als einer der stärksten Hook-Bälle der Marke gilt und ein ausgeprägt skid-and-flip-orientiertes Reaktionsmuster zeigt, soll der Paragon Fire ein zahmeres, kontrollierteres Bewegungsprofil bieten und damit eine Lücke im Sortiment schließen. Im Vergleich zum Paragon Shadow von Track liefert der Fire laut Herstellerangaben eine stärkere, dynamischere Bewegung mit erhöhter Responsiveness im Backend. Gegenüber dem Criterion von Track, der typischerweise ein hook-set-directionales Muster mit klarem Hook-Stop zeigt, soll der Paragon Fire deutlich kontinuierlicher durch den Backend laufen, ohne abrupt stehenzubleiben. Spannend ist auch die Abgrenzung zum Theorem von Track und Theorem Solid von Track: Während diese eine rundere, sanftere Form zeichnen, behält der Paragon Fire die für die Paragon-Reihe typische, etwas eckigere Grundform, paart diese jedoch mit einem flüssigeren, weniger flat-ten-anfälligen Übergang. Außerhalb der Track-Familie drängt sich aufgrund der gleichen HK22C²-Cover-Basis ein Vergleich zum Zero Mercy Solid von Hammer auf – dieser ist allerdings deutlich dumpfer finished und dürfte im direkten Vergleich früher und stärker einsetzen.
Praktische Anwendung Der Paragon Fire empfiehlt sich für mittlere bis ölige Bahnbedingungen, wobei er nicht zwingend als allererster Ball auf frisch geöltem Heavy-Oil-Pattern positioniert ist. Vielmehr dürfte er seine Stärken in der Rolle des zweiten Balls aus dem Bag ausspielen, sobald ein noch stärkerer Asymmetrischer wie der Synthesis von Track oder der Zero Mercy Solid von Hammer zu früh einsetzt. Auf mittleren Volumen sollte er als verlässlicher Benchmark-Ball funktionieren. Die starke Cover sorgt dabei für genug Friction, dass der Ball auch bei längerer Linie nicht abrupt abreißt, sondern kontinuierlich durch die Gasse arbeitet. Vom Spielertyp her erscheint der Paragon Fire vielseitig: Sowohl Bowler mit niedrigerer Rev-Rate, die auf einen verlässlichen Einsatzpunkt angewiesen sind, als auch rev-dominante Spieler, die mehr Winkel öffnen möchten, dürften Zugang finden. Geschwindigkeitsdominante Werfer könnten je nach Bahnbedingung eine Oberflächenanpassung in Richtung 1500 Grit in Betracht ziehen, um zusätzlichen Grip in der Front zu erhalten. Umgekehrt lässt sich der Ball durch eine Politur in Richtung 3000 oder 4000 Grit für trockenere Bedingungen verlängern, ohne dabei die grundsätzliche Reaktionscharakteristik zu verlieren. In einem typischen Arsenal nimmt der Paragon Fire damit eine Schlüsselposition als verlässlicher Übergangsball zwischen aggressiven Heavy-Oil-Optionen und kontrollierten Medium-Bällen ein.

OBERFLÄCHE

Coverstock:
Covertyp:
Finish:
500/2000 Siaair Micro Pad

KERN

Kern:
Kern Typ:
Werte 16 Lbs:
RG 2.501 / Diff 0.047 / MB Diff 0.014
Werte 15 Lbs:
RG 2.486 / Diff 0.056 / MB Diff 0.015
Werte 14 Lbs:
RG 2.490 / Diff 0.056 / MB Diff 0.019
Eigenschaften:
Ball Informationen
Bewertungen
Hersteller:
Track
Release:
11. Juni
Status:
Erhältlich

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Flexibilität
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