Erste Eindrücke
Der Track Paradox präsentiert sich in einem massiven Black, Red und Blue Solid Design, das Performance signalisiert. Das Herzstück dieses Modells ist der asymmetrische i-Core 2.0, der sich durch ein extrem niedriges RG von 2.480, ein massives Differential von 0.057 und ein Intermediate Differential von 0.015 auszeichnet. Als Hülle fungiert das QR-9 Solid Cover, das ab Werk auf 500 und 2000 Abralon geschliffen ist. Das Kern-Design generiert massiv viel Asymmetrie, während die Solid-Hülle dafür sorgen soll, dass der Ball in der Front stark liest und in der Mid-Lane brutal umschlägt.
Vergleichsanalyse
Verglichen mit dem Track Paradox Pearl greift der originale Paradox deutlich früher in der Mid-Lane und bietet eine viel stetigere, glattere Richtungsänderung am Breakpoint. Gegenüber dem Storm Alpha Crux liefert der Paradox eine sehr ähnliche, asymmetrische und extrem durchschlagskräftige Bewegung am Ende des Musters. Sobald die Transition einsetzt und die vorderen Bereiche der Bahn trockener werden, verbrennt die Solid-Schale des Paradox ihre gewaltige Dynamik relativ schnell. Er braucht tiefes Öl.
Praktische Anwendung
Sein bevorzugtes Einsatzgebiet findet der Track Paradox auf schwer geölten Bahnbedingungen. Er ist die logische Wahl für Spieler, die auf Mustern mit massiv Öl in der Front einen Ball benötigen, der dennoch einen kräftigen Hook erzeugt. Die extrem schnelle Reaktion hilft dabei, auch auf nassem Geläuf die Gasse zu finden. Der Ball soll dafür sorgen, dass der Carry durch den brutalen asymmetrischen Drive maximiert wird. Auf knochentrockenen Bahnen ist dieser Ball jedoch viel zu aggressiv und extrem schwer zu kontrollieren.