Erste Eindrücke
Der Storm Omega Crux präsentiert sich in einem eleganten Design aus Weiß, Kupfer und Graphit mit einem charakteristischen Zimt-Duft. Die technischen Spezifikationen zeigen einen RG-Wert von 2,50, ein Differential von 0,052 und eine Intermediate Differential von 0,017 in 15-Pfund-Variante. Das Herz des Balls bildet der asymmetrische Catalyst-Kern, der bereits in der gesamten Crux-Serie erfolgreich eingesetzt wird. Die neue GI-20 Pearl Reactive-Oberfläche mit 3000-Grit Abralon-Finish stellt eine Besonderheit dar, da nur wenige Pearl-Bälle ab Werk mit matter Oberfläche ausgeliefert werden. Die offizielle Markteinführung erfolgte am 21. Februar 2020.
Vergleichsanalyse
Der Omega Crux lässt sich am treffendsten als Storm Crux Prime beschreiben, der in der Backend-Phase deutlich härter abdreht. Im Vergleich zum Storm Crux Prime zeigt sich der Omega Crux weniger früh hookend und bietet mehr Länge in der Front, entwickelt jedoch eine stärkere Richtungsänderung im Backend. Gegenüber Bällen wie dem Storm Physix, Storm Gravity Evolve oder Storm Pro Motion agiert er deutlich früher und aggressiver. Im Vergleich zum polierten Storm Phaze III bietet der Omega Crux durch die matte Oberfläche eine vorhersagbarere Ballreaktion auf frischen Bahnbedingungen. Die 3000-Grit-Oberfläche verschafft ihm mehr Traktion als polierte Bälle wie der Storm Phaze III oder Storm IQ Tour Emerald, jedoch weniger Gesamthook als Bälle mit stärkeren Coverstocks wie dem Storm Gravity Evolve oder Storm Crux Prime.
Praktische Anwendung
Die GI-20 Pearl Reactive-Oberfläche wurde speziell für schwere Ölbedingungen entwickelt und soll eine ideale Skid-Hook-Roll-Reaktion liefern. Der Ball zeichnet sich durch eine sehr gut lesbare, insgesamt geschmeidige Bewegung mit vorhersagbaren aber deutlichen Transitionen aus. Der Omega Crux positioniert sich als vielseitiger Mittelklasse-Ball - bei zu viel Öl reicht seine Kraft nicht ganz aus, bei zu wenig wird er zu aggressiv, doch in den Zwischenbereichen kombiniert die Oberfläche ausreichende Ölverträglichkeit mit einer guten Backend-Bewegung. Besonders auf Sport Shots zeigt er seine Stärken durch verschiedene Spielmöglichkeiten zur Gasse und eine zuverlässige, weniger sprunghafte Bewegung im Vergleich zu aggressiveren Asymmetricals. Auf flacheren Sport Shot-Bedingungen bietet er Mid-Lane-Bewegung und Kontrolle im Backend. Die GI-20-Technologie soll es dem Ball ermöglichen, sich von nahezu jeder Position auf der Bahn zu erholen.