Erste Eindrücke
Der Columbia 300 Swerve zieht mit seinem aggressiven Red, White und Blue Solid Design viele Blicke auf sich. Im Zentrum arbeitet der bewährte asymmetrische Swerve Kern, der mit einem RG von 2.470, einem starken Differential von 0.052 und einem Intermediate Differential von 0.007 ausgestattet ist. Umhüllt wird dieser Kern von der Reflex Solid Oberfläche, die mit einem matten 500 und 2000 Abralon Finish versehen wurde. Das niedrige RG lässt den Kern sehr definiert rotieren, was in Kombination mit der griffigen Oberfläche dafür sorgen soll, dass der Ball die Front dominiert und eine stetige, asymmetrische Bewegung erzeugt.
Vergleichsanalyse
Im direkten Vergleich mit dem Columbia 300 Swerve FX, der ein poliertes Pearl Cover besitzt, zeigt der originale Swerve eine drastisch frühere und weitaus rundere, kontrolliertere Reaktion. Verglichen mit dem Storm Phaze II verhält sich der Swerve ähnlich, generiert aber durch den leicht asymmetrischen Kern eine oftmals noch etwas beständigere Richtungsänderung am Breakpoint. Wenn im Spielverlauf die Transition eintritt und die Friction auf den äußeren Leisten zunimmt, speichert die Solid-Oberfläche nur begrenzt Energie. Er benötigt eine solide Ölbasis in der Front.
Praktische Anwendung
Der Columbia 300 Swerve ist für den Einsatz auf mittleren bis schweren Bahnbedingungen entwickelt worden. Er ermöglicht es Spielern, auch auf frischem Öl den nötigen Hook zu generieren, um die Leisten effektiv und sicher zu queren. Der asymmetrische Kern soll dafür sorgen, dass der Carry durch einen stetigen, schweren und konstanten Eintrittswinkel in die Gasse optimiert wird. Für extrem trockene Bedingungen ist dieser Ball jedoch ungeeignet; er verbraucht seine Kraft zu früh und trifft flach in die Pins.