Erste Eindrücke
Der AMF Ninja SE präsentiert sich in einem klassischen Purple Solid Design. Im Zentrum arbeitet der Shredder Symmetric Kern, der eine berechenbare und gleichmäßige Rollphase unterstützt. Umhüllt wird dieser Kern von der F70 Solid Reactive Oberfläche, die ab Werk mit einem 4000 Grit NEAT Finish ausgestattet ist. Die moderate Rauheit in Kombination mit dem symmetrischen Kern soll dafür sorgen, dass der Ball sehr gut durch die Front gleitet und dabei ein hohes Maß an Kontrolle bewahrt. Das Design fokussiert sich auf eine saubere Bewegung mit einer runden, aber bestimmten Reaktion am Breakpoint.
Vergleichsanalyse
Verglichen mit extrem aggressiven Bällen wie dem AMF Great Escape liefert der Ninja SE spürbar mehr Länge über die Leisten und reagiert am Ende des Ölmusters deutlich berechenbarer und glatter. Wenn man ihn mit einem symmetrischen Benchmark-Ball wie dem Storm Phaze II vergleicht, erzeugt der Ninja SE einen sehr ähnlichen, runden Hook. Sobald die Transition einsetzt und die vorderen Bereiche der Bahn trockener werden, profitiert der Ninja SE von seiner vielseitigen Schale, da er Energie effizienter bis zur Gasse transportiert als absolute Heavy-Oil-Bälle.
Praktische Anwendung
Sein bevorzugtes Einsatzgebiet findet der AMF Ninja SE auf mittleren Bahnbedingungen. Er ist die logische Wahl für Spieler, die auf frischen bis leicht angespielten Mustern eine kontrollierte Linie über die Front spielen wollen. Der stetige, ausgeprägte Hook hilft dabei, konstante Winkel zu spielen und genug Kraft für einen optimalen Carry zu generieren. Auf stark geölten Bahnen oder extrem langen Mustern fehlt dem Ninja SE jedoch eventuell das letzte Quäntchen Traktion, um den Weg sicher zurück in die Pins zu finden.