Erste Eindrücke
Der Lane Masters Morpheus präsentiert sich in einem auffälligen Solid Design, das Performance und Tradition verbindet. Das Herzstück dieses Modells ist der asymmetrische Evolution Core, der sich durch ein RG von 2.503, ein massives Differential von 0.054 und ein Intermediate Differential von 0.026 auszeichnet. Als Hülle fungiert eine starke Solid Reactive Oberfläche, die ab Werk mit einem matten 2000 Abralon Finish geschliffen ist. Das Kern-Design generiert durch das extrem hohe Intermediate Differential massiv viel Asymmetrie. Diese Spezifikationen sollen dafür sorgen, dass der Ball in der Front früh liest und im Backend brutal umschlägt.
Vergleichsanalyse
Verglichen mit modernen Benchmark-Bällen wie dem Storm Phaze II greift der Morpheus durch seinen asymmetrischen Kern deutlich zackiger und bietet eine viel extremere Richtungsänderung am Breakpoint. Gegenüber dem Storm Alpha Crux liefert der Morpheus eine sehr ähnliche, asymmetrische und durchschlagskräftige Bewegung. Sobald die Transition einsetzt und die vorderen Bereiche der Bahn trockener werden, neigt die matte Solid-Schale des Morpheus dazu, Energie vorzeitig zu verbrennen. Er verlangt nach ausreichendem Öl auf den Leisten, um seine gewaltige Dynamik bis ins Backend zu transportieren.
Praktische Anwendung
Sein bevorzugtes Einsatzgebiet findet der Lane Masters Morpheus auf schwer geölten Bahnbedingungen. Er ist die logische Wahl für Spieler, die auf frischen Mustern einen Ball benötigen, der stark in der Mid-Lane greift und dennoch einen massiven Hook im Backend erzeugt. Die extrem schnelle Reaktion hilft dabei, steile Winkel in die Gasse zu spielen. Der Ball soll dafür sorgen, dass der Carry durch den brutalen Drive maximiert wird. Auf trockenen Bahnen ist dieser Ball jedoch viel zu aggressiv und unkontrollierbar.