Erste Eindrücke
Der Storm Match besticht durch ein edles Black und Blue Solid Design. Im Kern des Balls arbeitet der symmetrische Stinger Core mit einem RG von 2.550 und einem niedrigen Differential von 0.030. Als Schale wird das Reactor Solid Cover verwendet, das ab Werk mit einem 2000 Grit Abralon Pad mattiert ist. Dieses Setup aus etwas höherem RG und einem niedrigen Flare-Potenzial soll dafür sorgen, dass der Ball die Front verlässlich liest und in der Mid-Lane einen extrem glatten, gut kontrollierbaren Hook entwickelt, der niemals überreagiert. Die raue Schale bietet dabei den nötigen Halt.
Vergleichsanalyse
Vergleicht man den Storm Match mit dem Storm Match Pearl, zeigt der Match aufgrund seines Solid Covers deutlich weniger Länge und eine sanftere, bogenförmige Gesamtreaktion im Öl. Gegenüber dem Storm Phaze II bietet der Match ein drastisch niedrigeres Differential, was zu einem wesentlich schwächeren Gesamthook führt. Wenn die Transition die Bahn verändert und die Friction zunimmt, bewahrt das moderate Flare des Match den Ball davor, am Breakpoint unkontrollierbar wegzuspringen. Er lässt sich sehr lange und stabil auf der Bahn einsetzen.
Praktische Anwendung
Der Storm Match fühlt sich auf leichten bis mittleren Bahnbedingungen am wohlsten. Er ist eine hervorragende Option für Ligaspieler, die eine verlässliche und nicht übertrieben aggressive Ballbewegung suchen. Der sanfte symmetrische Kern erzeugt eine absolut berechenbare Flugbahn, was das Vertrauen beim Spielen von direkten Linien erhöht. Der Ball soll dafür sorgen, dass der Carry durch den kontinuierlichen Winkel maximiert wird. Auf extrem viel Öl wird die schwache Kern-Dynamik jedoch nicht ausreichen, um sicher in die Gasse zu ziehen.