Erste Eindrücke
Der Columbia 300 Mad Antics präsentiert sich in einer extrem bedrohlichen Black und Blue Hybrid Farbmischung. Im Kern dieses Modells schlägt der asymmetrische Antics Motor, der ein niedriges RG von 2.500, ein starkes Differential von 0.054 und ein moderates Intermediate Differential aufweist. Die äußere Schicht besteht aus dem griffigen AR300 Hybrid Reactive Coverstock, das ab Werk mit 500 und 4000 Abralon mattiert ist. Diese Kombination aus einem kräftigen Motor und der Hybrid-Oberfläche soll dafür sorgen, dass der Ball extrem sicher greift und eine gewaltige, kontrollierte Rollphase liefert.
Vergleichsanalyse
Verglichen mit dem Columbia 300 Crazy Antics bietet der Mad Antics durch sein griffigeres Cover spürbar mehr frühe Traktion und eine weitaus bogenförmigere Reaktion im schweren Öl. Gegenüber dem Storm Lock liefert der Mad Antics eine ähnlich massive Mid-Lane-Kontrolle, wenn auch mit minimal weniger asymmetrischem Snap am Breakpoint. Wenn die Friction auf der Bahn zunimmt und die Transition den vorderen Bereich austrocknet, reagiert dieser Ball extrem kontrolliert, verliert aber etwas Energie. Er ist ein starker Hybrid für Volumen.
Praktische Anwendung
Der Columbia 300 Mad Antics ist optimal für Bahnbedingungen mit mittlerem bis hohem Ölvolumen geeignet. Strokern und Tweenern bietet er die Möglichkeit, auf frisch geölten Mustern direkte Linien zu spielen, da die Oberfläche immensen Halt in der Front findet. Der stetige Drive in Richtung Gasse soll für einen überzeugenden Carry sorgen, da der Ball schwer durch das Pin-Deck rollt. Sobald die Bahn stark abtrocknet, kann der Ball jedoch flach treffen. In solchen Momenten ist ein poliertes Pearl Cover angeraten.