Erste Eindrücke
Der Storm Lock besticht durch ein sehr auffälliges Crimson, White und Black Pearl/Solid Design. Im Kern des Balls arbeitet der revolutionäre asymmetrische RAD-X Core mit einem RG von 2.480, einem massiven Differential von 0.054 und einem Intermediate Differential von 0.018. Als Schale wird das extrem griffige GI-15 Hybrid Reactive Cover verwendet, das ab Werk mit einem 3000 Grit Abralon Pad mattiert ist. Dieses Setup aus früh anlaufendem Kern und einer stark greifenden Hybrid-Hülle soll dafür sorgen, dass der Ball massiven Halt im Öl aufbaut und im Backend eine unglaubliche, asymmetrische Kraft entlädt.
Vergleichsanalyse
Vergleicht man den Storm Lock mit dem Storm Snap Lock, zeigt die originale Hybrid-Version spürbar mehr Traktion in der Front und eine weitaus stärkere Gesamtreaktion im tiefen Öl. Gegenüber dem Storm Alpha Crux bietet der Lock ein sehr ähnliches Maß an Gesamthook, reagiert aber aufgrund des Hybrid-Anteils im Cover minimal agiler am Ende des Musters. Wenn die Transition die Bahn verändert und die Friction zunimmt, bewahrt die Hülle des Lock den Ball vor plötzlichen Sprüngen, verbraucht aber relativ viel Energie. Er ist ein wahres Monster auf schweren Mustern.
Praktische Anwendung
Der Storm Lock fühlt sich auf mittleren bis sehr schweren Bahnbedingungen am wohlsten. Er ist eine hervorragende Option für Ligaspieler, die eine verlässliche und massiv kraftvolle Ballbewegung suchen. Der asymmetrische Kern erzeugt einen gewaltigen Eintrittswinkel, was das Vertrauen beim Spielen von tiefen Linien erhöht. Der Ball soll dafür sorgen, dass der Carry durch den kontinuierlichen, kräftigen Drive maximiert wird. Auf wenig Öl ist die Hybrid-Schale jedoch zu stark, wodurch der Ball zu früh rollt und flach in die Pins abbiegt.