Erste Eindrücke
Der Radical Katana Assault markiert die Rückkehr der beliebten Katana-Serie mit einer signifikanten technologischen Weiterentwicklung. Optisch sticht der Ball durch seine Kombination aus Smoke, Schwarz und Blau hervor. Technisch basiert er auf dem neuen "Katana Assault Asymmetric"-Kern, der bei 15 lbs ein RG von 2.501, ein Differential von 0.051 und ein Intermediate Differential von 0.020 aufweist. Diese Werte deuten auf eine enorme Dynamik hin. Das eigentliche Highlight ist jedoch der Coverstock: Hier kommt erstmals die HK22 (HyperKinetic22) Pearl-Mischung zum Einsatz. Ab Werk ist die Oberfläche mit 500/1000/1500 Siaair und anschließendem Crown Factory Compound behandelt. Diese Kombination aus neuartiger Chemie und Politur lässt eine extrem saubere Länge durch die Front erwarten, gepaart mit einer fast schon explosionsartigen Reaktion am Breakpoint.
Vergleichsanalyse
Im direkten Vergleich zum ursprünglichen Radical Katana bietet der Assault durch den modifizierten Kern und die HK22-Hülle eine noch schnellere Antwort auf Reibung. Er ist definiert als absolutes "Skid-Flip"-Monster. Vergleicht man ihn mit einem aktuellen Marktrivalen wie dem Storm Absolute, zeigt der Katana Assault oft eine noch schärfere Richtungsänderung im Backend ("Hockey Stick Motion"). Gegenüber dem später erschienenen Radical Katana Strike, der eine Hybrid-Schale nutzt, geht der Assault deutlich länger geradeaus und speichert mehr Energie für den hinteren Teil der Bahn, während der Strike etwas runder und früher liest. Er ist aggressiver im Backend als viele andere glänzende Asymmetrische Bälle seiner Klasse.
Praktische Anwendung
Der Katana Assault ist die ideale Waffe, wenn man die Bahn öffnen muss. Er glänzt auf mittleren bis schweren Ölmustern, sofern das Backend trocken und definiert ist. Seine Stärke liegt darin, steile Winkel zu spielen: Wenn man tief innen stehen und den Ball weit nach außen werfen muss, sorgt die HK22-Hülle dafür, dass der Ball die Energie behält und an der Leiste förmlich zurückschnalzt. Er ist weniger geeignet für extrem frische, lange Sportmuster, auf denen Kontrolle in der Front gefragt ist, da er dort zu rutschig sein könnte. Sobald aber die "Transition" einsetzt und man einen Ball braucht, der die Ecke nimmt und den Carry maximiert, ist der Assault erste Wahl.