Erste Eindrücke
Der Storm Joy Ride präsentiert sich in einer extrem edlen Platinum und Crimson Pearl Farbkombination. Im Inneren befindet sich der symmetrische Cruiser Core, der ein hohes RG von 2.580 und ein sehr niedriges Differential von 0.021 aufweist. Die äußere Schicht besteht aus dem reibungsarmen Reactor Pearl Cover, das ab Werk auf 1500 Grit poliert ist. Diese Kombination aus schwachem Motor und hochpolierter Pearl-Oberfläche soll dafür sorgen, dass der Ball extrem leicht durch die Front gleitet und eine sehr sanfte, verzögerte Reaktion im Backend liefert. Das Design ist auf maximale Kontrolle bei Trockenheit ausgelegt.
Vergleichsanalyse
Im Vergleich zum Storm Fast Ride, der ebenfalls den Cruiser Kern nutzt, bietet der Joy Ride ein sehr ähnliches Laufverhalten, liefert aber durch leichte Cover-Unterschiede eine minimal andere Backend-Form. Gegenüber dem Storm Tropical Breeze liefert der Joy Ride ein vergleichbar niedriges Flare-Potenzial, gleitet aber oft noch einen Hauch länger. Wenn die Transition auf der Bahn einsetzt und die Friction auf den Leisten extrem zunimmt, ist der Joy Ride der Retter in der Not. Er ignoriert die Trockenheit besser als die meisten reaktiven Bälle und liefert einen sanften Hook.
Praktische Anwendung
Dieser Ball entfaltet sein volles Potenzial auf extrem abgetrockneten Bahnbedingungen. Dank der Pearl Oberfläche liest er die Leisten enorm spät und bewahrt die überschaubare Energie des Cruiser Kerns für das Backend. Wenn die Spieler sehr direkte Linien auf trockenen Mustern spielen müssen, liefert der Joy Ride die nötige Kontrolle, ohne unberechenbar über die Gasse hinauszuschießen. Der Carry wird durch den sanften Motor moderat beeinflusst. Für geölte Bahnen ist der Ball jedoch völlig ungeeignet, da er nicht genug Traktion aufbaut, um in die Pins zu finden.