Erste Eindrücke
Der Motiv Jackal Rising wurde im Januar 2018 veröffentlicht und markiert einen weiteren Höhepunkt in der Evolution der Jackal-Serie. Optisch ist der Ball in einem kraftvollen Black/Emerald Solid gehalten. Im Inneren arbeitet der asymmetrische Predator V3 Kern, der speziell darauf ausgelegt wurde, das Rotationspotential gegenüber seinen Vorgängern nochmals zu steigern. Mit einem RG-Wert von 2,47, einem hohen Differential von 0,055 und einem Intermediate Differential von 0,019 bei 15 Pfund ist das Kraftpaket auf maximale Flare-Entwicklung getrimmt. Die technologische Neuerung liegt in der Coercion HV2 (High Volume 2nd Edition) Solid Reactive Oberfläche, die für extreme Reibung in schweren Ölfilmen entwickelt wurde. Ab Werk wird der Ball mit einem matten 2000 Grit LSS (Laser Scan Sanded) Finish ausgeliefert, was seine Bestimmung für maximalen Hook unterstreicht.
Vergleichsanalyse
Im Vergleich zum Motiv Jackal Ghost bietet der Jackal Rising eine spürbar frühere Reaktion in der Midlane und ein insgesamt höheres Hook-Potential. Während der Ghost für seine beeindruckende Fortsetzung am Backend bekannt ist, wurde der Rising darauf optimiert, noch mehr Leisten bei hohem Ölvolumen zu überqueren. Stellt man ihn neben den Storm Phaze II, zeigt der Jackal Rising aufgrund seines asymmetrischen Kerns und der aggressiveren Schale eine deutlich massivere Bewegung durch das gesamte Öl-Pattern. Verglichen mit dem Motiv Forza SS bietet der Jackal Rising wesentlich mehr Traktion und eine kraftvollere Endbewegung, was ihn zur ersten Wahl macht, wenn der Forza SS zu weit über den Breakpoint hinausrutscht. Im markeninternen Vergleich zur Trident-Serie ordnet sich der Jackal Rising als der Ball mit der stärksten Midlane-Lesung ein, während die Trident-Modelle oft eine etwas sauberere Gleitphase durch die Front aufweisen.
Praktische Anwendung
Der Motiv Jackal Rising ist ein spezialisiertes Werkzeug für schwere Ölbedingungen und lange Öl-Pattern. Durch die Kombination aus dem Predator V3 Kern und dem Coercion HV2 Cover soll er selbst auf den ölreichsten Bahnen stabilen Grip finden und eine kontrollierte, bogenförmige Bewegung zur Gasse beschreiben. Er ist die ideale Wahl für geschwindigkeitsdominante Spieler, die oft Schwierigkeiten haben, genügend Ballbewegung auf schwerem Öl zu erzeugen. Auf typischen Haus-Ölungen (THS) erfordert der Jackal Rising aufgrund seiner Stärke oft eine Anpassung der Spielposition nach innen, da er auf trockeneren Stellen sehr früh und heftig reagieren kann. Er eignet sich hervorragend zum "Blenden" von schwierigen Over/Under-Bedingungen, da seine gleichmäßige Kraftentfaltung unvorhersehbare Reaktionen minimiert. Sobald die Bahnen durch die Transition trockener werden, empfiehlt sich jedoch der Wechsel auf einen schwächeren Ball, um einen Energieverlust vor Erreichen der Pins zu vermeiden.