Erste Eindrücke
Der Storm Hy-Way präsentiert sich als asiatischer Sonder-Release in einer edlen Pearl-Optik, die auf Performance ausgelegt ist. Im Kern dieses Modells schlägt der berühmte Inverted Fe2 Technology Motor, der ein mittleres RG von 2.570 und ein starkes Differential von 0.046 aufweist. Die äußere Schicht besteht aus einem polierten R2S Pearl Reactive Coverstock, das ab Werk auf Hochglanz gebracht ist. Diese Kombination aus dem dynamischen, leicht verzögert anlaufenden Motor und der reibungsarmen Pearl-Oberfläche soll dafür sorgen, dass der Ball extrem sauber durch die Front gleitet und eine sehr starke, eckige Rollphase im Backend aufbaut.
Vergleichsanalyse
Verglichen mit dem legendären Storm Hy-Road, der eine Hybrid-Schale besitzt, greift der Hy-Way durch sein reines Pearl Cover spürbar später und bietet eine wesentlich eckigere, bissigere Reaktion am Breakpoint. Gegenüber dem Storm Pitch Black liefert der Hy-Way eine komplett andere, weitaus schärfere und längere Skid-Phase. Wenn die Friction auf der Bahn hoch ist und die Transition den vorderen Bereich austrocknet, profitiert der Hy-Way enorm von seiner Pearl-Schale. Er verlangt nach trockenen Leisten am Breakpoint, um seine Dynamik bis in die Pins zu entladen.
Praktische Anwendung
Sein bevorzugtes Einsatzgebiet findet der Storm Hy-Way auf mittleren Bahnbedingungen. Er ist die perfekte Wahl für Spieler, die auf angespielten Mustern einen Ball benötigen, der leicht durch die Front rutscht und einen stetigen, zackigen Hook in Richtung Gasse erzeugt. Die späte Reaktion hilft dabei, den Breakpoint aus tiefen Winkeln sicher zu treffen. Der Ball soll dafür sorgen, dass der Carry durch einen kräftigen Drive maximiert wird. Auf extrem starkem Öl kann dieser Ball jedoch durch das polierte Cover an Traktion vermissen lassen.