Erste Eindrücke
Der Radical Guru tritt in einer kräftigen Farbkombination aus Black Solid auf. Das Herzstück dieses Modells ist der asymmetrische Guru Core, der sich durch ein niedriges RG von 2.501, ein massives Differential von 0.052 und ein Intermediate Differential von 0.018 auszeichnet. Als Hülle fungiert ein extrem griffiges Solid Reactive Coverstock, welches ab Werk mit einem 500 und 1500 Siaair Finish versehen ist. Das Kern-Design lässt den Ball extrem schnell hochdrehen, während die angeraute Schale dafür sorgen soll, dass der Ball extrem sicher durch die Front gleitet und massiven Halt in der Mid-Lane aufbaut.
Vergleichsanalyse
Verglichen mit dem Radical Guru Supreme greift der originale Guru ein kleines bisschen weicher, bietet aber eine extrem stabilere, stetigere Reaktion am Breakpoint. Gegenüber dem Storm Crux erzeugt der Guru eine durchschlagskräftige asymmetrische Bewegung im schweren Öl, die brutal ins Backend umsetzt. Sobald die Transition einsetzt und die vorderen Bereiche der Bahn trockener werden, verbrennt der Guru aufgrund seiner rauen Oberfläche schnell an Energie. Er verlangt nach ausreichend Öl auf den Leisten.
Praktische Anwendung
Sein bevorzugtes Einsatzgebiet findet der Radical Guru auf stark geölten Bahnbedingungen. Er ist die perfekte Wahl für Spieler, die auf frischen Mustern einen Ball benötigen, der stark in der Mid-Lane greift und einen stetigen Hook in Richtung Gasse erzeugt. Die sichere Reaktion hilft dabei, auch bei massivem Volumen den Breakpoint nicht zu verpassen. Der Ball soll dafür sorgen, dass der Carry durch den brutalen Drive maximiert wird. Auf abgetrockneten Bahnen ist dieser Ball jedoch viel zu aggressiv und schwer zu kontrollieren.