Erste Eindrücke
Der Ebonite Game Breaker 2 Phenom reiht sich nahtlos in die Tradition seiner Vorgänger ein und präsentiert sich in einem klassischen Black und Blue Solid Design. Er nutzt den legendären Enhanced V2 Symmetrical Kern, der für sein niedriges RG von 2.480 und ein moderates Differential von 0.048 bekannt ist. Die Oberfläche besteht aus dem GB 11.2 Solid Coverstock, der ab Werk mit einem 500 und 2000 Abralon Finish geschliffen ist. Diese Spezifikationen sollen dafür sorgen, dass der Ball extrem früh anläuft und eine sehr kontrollierte, gleichmäßige Bogenbewegung erzeugt. Durch die angeraute Oberfläche greift der Ball schnell in das Öl ein, während der symmetrische Kern eine vorhersehbare und sanfte Reaktion am Breakpoint garantiert.
Vergleichsanalyse
Im direkten Vergleich mit dem regulären Ebonite Game Breaker 2 bietet der Phenom durch das stärkere GB 11.2 Coverstock deutlich mehr Traktion in der Front und einen kräftigeren Hook im Mid-Lane-Bereich. Stellt man ihn dem Storm Phaze II gegenüber, zeigt der GB2 Phenom eine sehr ähnliche, fließende Bewegung, liest die Bahn jedoch oft noch einen Hauch früher. Wenn im Laufe des Spiels die Transition einsetzt und die vorderen Leisten Friction aufbauen, tendiert der Phenom dazu, seine Energie sehr schnell abzubauen. Im Gegensatz zu asymmetrischen Bällen fehlt ihm dann oft der nötige "Kick" am Ende der Bahn, um aus tiefen Winkeln zurückzukehren.
Praktische Anwendung
Dieser Ball ist ein klassischer Benchmark-Ball für mittlere bis schwere Ölbedingungen. Er ist die perfekte Wahl für das erste Spiel auf einem frischen Muster, da er dem Spieler durch seine sanfte Bewegung ein klares Bild über die Bahnverhältnisse liefert. Spieler aller Stile können sich auf seinen konstanten Weg in die Gasse verlassen. Der symmetrische Kern soll dafür sorgen, dass der Carry auch bei minimalen Abweichungen konstant bleibt. Sobald die Bahn jedoch stark abtrocknet, muss der GB2 Phenom oft frühzeitig ausgetauscht werden, da er durch das frühe Lesen der Leisten an Durchschlagskraft im Backend verliert.