Erste Eindrücke
Der Motiv Desert Tank nutzt den symmetrischen Flux Kern mit einem RG von 2.57 und einem sehr niedrigen Differential von 0.015 (15 Pfund), umhüllt von der Frixion+ Pearl Microcell Polymer Oberfläche und einer 2000 Grit LSS Finish. Das hohe RG und sehr niedrige Differential sollen dem Desert Tank helfen, weiter die Bahn hinunter zu laufen und seine Bewegung vom Trockenen zu glätten. Diese Iteration der Microcell Polymer Technologie nimmt die Stärke der Oberfläche auf ein neues Level, während sie durch den höheren RG und niedrigeren Differential Kern mehr Kontrolle hinzufügt. Die Pearl-Variante des MCP-Materials soll die Bewegung von Urethan mit der Fortsetzung von Reaktivharz kombinieren.
Vergleichsanalyse
Der Desert Tank besitzt die stärkste Oberfläche der drei Microcell Polymer Tanks, aber mit einem kleineren Kern, der diesem Ball erlaubt, weiter die Bahn hinunter zu kommen als der Motiv Tank Blitz und sich mehr wie ein traditioneller Urethanball zu verhalten als der Motiv Covert Tank. Seine Pearl-Oberfläche macht ihn etwas schwächer als den Covert Tank und verleiht ihm die urethanähnlichste Form. Im Vergleich zum Motiv Tank Rampage erlaubt er es, etwa 3 Leisten tiefer auf der Bahn zu spielen. Durch die Reduzierung des Flare-Potentials bietet der Desert Tank die urethanähnlichste Form, die kein echtes Urethan ist. Das MCP-Cover behält außergewöhnliche Schlagkraft bei, sodass trotz der glatten und kontrollierten Reaktionsform die Pin-Action und das Carry mit echten reaktiven Oberflächen mithalten kann.
Praktische Anwendung
Der Desert Tank ist am besten für kürzere Ölmuster geeignet, wenn Urethan im Spiel ist, aber das Einzigartige an diesem Ball ist, dass man sich nach innen bewegen und ihn formen kann, ohne den Carry-Verlust zu erleiden, den man bei traditionellem Urethan sieht. Die Oberfläche, der Kern und das 2000 Grit LSS Finish kommen zusammen, um eine Waffe zu schaffen, die für eine kontrollierbare Bewegung bei hohen Friction-Bahnbedingungen eingestellt ist, wobei geschwindigkeitsdominante Spieler die Leistungsmerkmale besonders schätzen werden. Auf Hausmustern erweist er sich als vielseitig, ermöglicht es am Bahnbeginn im Track-Bereich zu spielen und nach innen zu migrieren, ohne Carry-Probleme, sobald die Transition beginnt. Die Natur dieses Balls sorgt dafür, dass er nicht sofort springt, wenn er Trockenheit findet, was bedeutet, dass man sich wieder gerader aufstellen und weniger volatile Winkel spielen kann. Problematisch wird es nur bei zu viel Öl vorne, wenn keine Traktion bis nach dem Muster gewonnen werden kann, oder wenn man versucht, die Winkel zu weit zu öffnen und ihn härter am Backend arbeiten zu lassen, als er dafür konzipiert ist.