Erste Eindrücke
Der 900 Global Dark Matter präsentiert sich optisch in einem tiefen, einfarbigen Black Solid Design. Im Inneren arbeitet der symmetrische Clockwork Kern, der ein höheres RG von 2.550 und ein moderates Differential von 0.040 aufweist. Bei der Oberfläche vertraut man auf das bewährte S70 Solid Reactive Cover, das ab Werk mit einem 4000 Grit Abralon Finish geschliffen ist. Diese Kombination aus dem eher spät anlaufenden Kern und der angerauten Schale soll dafür sorgen, dass der Ball die Front verlässlich liest und in der Mid-Lane eine extrem weiche, kontrollierbare und durchweg berechenbare Bewegung aufbaut. Die Hülle bietet ausreichenden Halt im Öl, ohne den Ball überreagieren zu lassen.
Vergleichsanalyse
Im direkten Vergleich zum 900 Global All In, der ein Pearl Cover nutzt, greift der Dark Matter durch sein Solid Cover spürbar früher und bietet eine weitaus rundere, bogenförmigere Reaktion am Breakpoint. Gegenüber einem klassischen Benchmark-Ball wie dem Storm Phaze II liefert der Dark Matter durch sein höheres RG eine minimal längere Skid-Phase, fängt sich aber durch das solide Cover stetig ab. Wenn die Transition auf der Bahn einsetzt und die Friction zunimmt, tendiert dieser Ball dazu, seine Energie sehr gleichmäßig abzubauen. Er bewahrt die Kontrolle auf unruhigen Leisten und vermeidet harte Kanten
Praktische Anwendung
Seine ideale Leistung entfaltet der 900 Global Dark Matter auf Bahnbedingungen mit mittlerem Ölvolumen. Durch das verlässliche Lesen der Bahn bietet er Spielern die Möglichkeit, eine klare Linie über die Leisten zu spielen, ohne dass der Ball unerwartete Sprünge in die Gasse macht. Für kontrollierte Würfe speichert der Ball genügend Energie, um einen soliden und gleichmäßigen Einschlag zu erzeugen. Das Resultat ist ein beständiger Carry. Wenn die Friction im mittleren Bereich jedoch zu stark zunimmt, sollte auf ein poliertes Modell gewechselt werden.