Erste Eindrücke
Der Track Cyborg besticht durch ein edles Black und Blue Solid/Pearl Hybrid Design. Im Kern des Balls arbeitet der asymmetrische Cyborg Core mit einem RG von 2.480, einem Differential von 0.043 und einem Intermediate Differential von 0.007. Als Schale wird das QR-7 Hybrid Cover verwendet, das ab Werk mit 500 und 2000 Abralon mattiert ist. Dieses Setup aus niedrigem RG und einer sehr moderaten Asymmetrie soll dafür sorgen, dass der Ball die Front stetig liest und in der Mid-Lane einen glatten, gut kontrollierbaren Hook entwickelt, der nicht überreagiert.
Vergleichsanalyse
Vergleicht man den Track Cyborg mit dem Track Paradox, zeigt der Cyborg aufgrund seines schwächeren Differentials und der moderaten Asymmetrie deutlich weniger Gesamthook und eine viel sanftere Reaktion. Gegenüber dem Storm Phaze II bietet der Cyborg eine ähnlich berechenbare Linie, nutzt aber sein asymmetrisches Gewicht für einen minimalen Extra-Kick in Richtung Gasse. Wenn die Transition die Bahn verändert und die Friction zunimmt, bewahrt die Hybrid-Schale des Cyborg den Ball davor, komplett auszubrennen. Er lässt sich sehr lange auf der Bahn einsetzen.
Praktische Anwendung
Der Track Cyborg fühlt sich auf mittleren bis schweren Bahnbedingungen am wohlsten. Er ist eine hervorragende Option für Ligaspieler, die eine verlässliche und nicht übertrieben aggressive Ballbewegung suchen. Der sanfte asymmetrische Kern erzeugt eine berechenbare Flugbahn, was das Vertrauen beim Spielen von direkten Linien erhöht. Der Ball soll dafür sorgen, dass der Carry durch den kontinuierlichen Winkel maximiert wird. Wenn das Ölmuster jedoch extrem trocken ist, kann die raue Oberfläche zu viel Energie schlucken.