Erste Eindrücke
Der Storm Code 30 präsentiert sich als exklusiver internationaler Jubiläums-Release in einer edlen Pearl-Optik. Im Inneren arbeitet der extrem leistungsstarke asymmetrische RAD4 Core mit einem RG von 2.500, einem massiven Differential von 0.058 und einem Intermediate Differential von 0.020. Bei der Oberfläche vertraut Storm auf ein hochpoliertes R2S Pearl Reactive Cover. Diese Kombination aus dem asymmetrischen RAD4 Kern und der reibungsarmen, glatten Hülle soll dafür sorgen, dass der Ball die Front mühelos quert und seine gesamte Energie für einen massiven, asymmetrischen Kick im Backend aufspart.
Vergleichsanalyse
Im direkten Vergleich zum Storm Code Black verhält sich der Code 30 extrem ähnlich und bietet eine identische, drastische Backend-Bewegung. Gegenüber dem Storm Alpha Crux, der ein mattes Solid Cover nutzt, liefert der Code 30 eine weitaus sauberere Länge, baut aber durch den gleichen Kern-Motor einen ähnlich wuchtigen Hook am Breakpoint auf. Wenn die Friction auf der Bahn hoch ist und die Transition den vorderen Bereich austrocknet, bewahrt der Code 30 seine Energie hervorragend und reagiert unglaublich scharf und explosiv in Richtung Pin-Deck.
Praktische Anwendung
Der Storm Code 30 ist optimal für Bahnbedingungen mit mittlerem Ölvolumen geeignet. Strokern und Spielern mit moderater Ballgeschwindigkeit bietet er die Möglichkeit, tiefe Linien zu spielen, da die Hülle die Energie aufspart, während der asymmetrische Kern für den massiven Rückschlag sorgt. Der gewaltige Drive in Richtung Gasse soll für einen überzeugenden Carry sorgen. Auf frischem, extrem starkem Öl kann dieser Ball durch das polierte Finish jedoch an Traktion vermissen lassen. Er ist eine absolute Waffe für trockene Leisten am Breakpoint.