Erste Eindrücke
Der Aloha Breeze 2 zieht mit seinem klassischen Design alle Blicke auf sich. Im Zentrum arbeitet ein symmetrischer Kern, der ein hohes RG und ein verhältnismäßig niedriges Differential aufweist. Umhüllt wird dieser Kern von einer reaktiven Pearl Oberfläche, die mit einem Hochglanz-Finish versehen wurde. Das hohe RG lässt den Kern sehr spät rotieren, was in Kombination mit der glatten Hülle dafür soll, dass der Ball mühelos durch die Front gleitet und eine sehr weiche, berechenbare Bewegung erzeugt.
Vergleichsanalyse
Im direkten Vergleich mit starken Solid-Bällen greift der Breeze 2 extrem spät und bietet eine wesentlich stabilere, zahmere Reaktion am Breakpoint. Gegenüber dem Storm Match Pearl verhält sich der Breeze 2 sehr ähnlich auf trockenen Bahnen. Sobald die Transition einsetzt und die vorderen Bereiche der Bahn komplett austrocknen, ist dieser Ball in seinem Element. Er verlangt nach trockenen Leisten, um seine sanfte Dynamik bis in die Pins zu spielen, ohne am Breakpoint zu überziehen.
Praktische Anwendung
Sein bevorzugtes Einsatzgebiet findet der Aloha Breeze 2 auf extrem trockenen Bahnbedingungen oder bei Anfängern. Er ist die perfekte Wahl für Spieler, die auf komplett abgespielten Mustern einen Ball benötigen, der leicht durch die Front rutscht und einen stetigen, kleinen Hook in Richtung Gasse erzeugt. Die schwache Reaktion hilft dabei, den Breakpoint nicht zu überwerfen. Der Ball soll dafür sorgen, dass der Carry bei niedrigen Ballgeschwindigkeiten gesichert wird. Auf frischem Öl rutscht er jedoch durch.