Erste Eindrücke
Die Hammer Black Widow Viz-A-Ball präsentiert sich als erster Viz-A-Ball mit dem ikonischen Gas Mask Kern aus der Black Widow Performance-Linie. Der Polyester Coverstock verfügt über eine Crown Factory Polish Oberfläche und bietet ein niedriges Hook-Potential mit langer Lauflänge. Technisch zeigt der Ball einen RG von 2.480 bei 15 Pfund, ein Differential von 0.058 sowie einen asymmetrischen Intermediate Differential von 0.013. Die Kombination aus Gas Mask Kern und Carbon Fiber Außenkern soll für Haltbarkeit und Power sorgen, während die charakteristische Black Widow Optik mit den typischen Bildern der Spinne für Aufmerksamkeit sorgt.
Vergleichsanalyse
Im Vergleich zu den reaktiven Pendants der Black Widow Serie zeigt der Viz-A-Ball deutlich andere Eigenschaften. Während andere Black Widow Modelle deutliches Hook-Potential bieten, ist der Viz-A-Ball als Ersatzball konzipiert mit hartem Polyester-Cover, das nicht für Hook-Potential ausgelegt ist, aber unter sehr trockenen Bedingungen begrenzte Bewegung ermöglichen kann. Nutzer berichten, dass der Ball als Ersatzball funktioniert, wenn Öl vorhanden ist, aber bei trockenen Bahnen als Hauptball eingesetzt werden kann aufgrund der geringen Hook-Entwicklung und der harten Trefferleistung durch den Gas Mask Kern. Verglichen mit der Black Widow 2.0, die als längerer Ball mit Hybrid-Cover konzipiert ist, bietet der Viz-A-Ball eine noch geradere Laufbahn mit deutlich reduzierter Backend-Reaktion.
Praktische Anwendung
Der Black Widow Viz-A-Ball eignet sich hervorragend als kraftvoller Ersatzball oder für extrem trockene Bahnen. Spieler schätzen die vorhersagbare Laufbahn und die kraftvolle Pin-Aktion, die durch den Gas Mask Kern ermöglicht wird. Unter den richtigen Bedingungen und mit entsprechender Oberflächenvorbereitung kann der Ball durchaus Performance-Eigenschaften zeigen, besonders auf trockenen Bereichen der Bahn. Der Ball zeigt eine intensive Backend-Reaktion, die bei zu leichten Bahnbedingungen jedoch zu flach liegenden Pins führen kann. Für Spieler mit niedrigerer Geschwindigkeit und geringeren Umdrehungen stellt der Ball eine interessante Option dar, da er auch bei reduzierten Parametern noch ausreichend Power entwickelt. Besonders Two-Handed-Spieler berichten von guten Ergebnissen, wenn andere Bälle zu stark haken, sowie Freizeitspieler, die ihre Scores deutlich verbessern konnten.