Erste Eindrücke
Der Columbia 300 Beast in Lime/Sky/Black kombiniert eine auffällige Farbgebung mit einem bewährten technischen Konzept. Die Oberfläche besteht aus dem Bend-It Hybrid Reactive Coverstock, der mit einer 500 Siaair/Crown Factory Compound/Crown Factory Polish-Oberfläche veredelt wurde. Der Kern verwendet eine klassische Glühbirnen-Form, die bereits bei den ursprünglichen Beast-Modellen für Erfolg sorgte. Die Kerndaten bei 15 Pfund zeigen einen RG-Wert von 2.54 und ein Differential von 0.033, was für ein kontrolliertes Laufverhalten mit mittlerer bis höherer Energie im Backend sorgen soll. Zusätzlich kommt die patentangemeldete Hypershock Technology zum Einsatz, die ursprünglich aus Columbias High-Performance-Segment stammt.
Vergleichsanalyse
Im Vergleich zu anderen Einstiegsbällen positioniert sich der Beast als vielseitige Option mit einem deutlichen Sprung nach hinten. Diese Hypershock-Oberfläche wurde erstmals in einem Ball der niedrigen bis mittleren Leistungsklasse eingesetzt, nachdem sie zuvor in High-Performance-Bällen wie der Columbia 300 Swerve-Serie und den Tyrants verwendet wurde. Die Oberfläche soll eine ausgewogene Balance zwischen der richtigen Menge an Skid und einer kontinuierlichen Backend-Reaktion ohne übertriebene Schärfe bieten. Gegenüber traditionellen Urethanbällen bietet der Beast deutlich mehr Länge und Backend-Potenzial, während er im Vergleich zu aggressiveren Reactive-Bällen kontrollierter und berechenbarer reagieren soll.
Praktische Anwendung
Der Beast wurde speziell für leicht geölte Bahnbedingungen entwickelt und soll eine Skid/Flip-Reaktion erzeugen. Besonders effektiv soll er sein, wenn die Bahnen abbauen und Winkelanpassungen nach innen erforderlich werden oder wenn die Bahnen bereits zu Beginn eines Spiels Hook-lastig sind. Für typische House Shots zeigt er sich sehr sauber und winkelig im Backend-Bereich. Ein wichtiger Vorteil ist seine Eigenschaft, nicht zu überreagieren, wenn er auf Friction trifft, was besonders am Ende des Spieltags bei ausgebrannten Bahnen oder auf kürzeren Ölmustern von Bedeutung ist. Aufgrund seiner Skid/Flip-Reaktion eignet er sich gut für klassische Up-and-In-Spielweisen und stellt eine solide Option für Tournament House Shots dar.