Erste Eindrücke
Der Hammer Bad Intentions bringt eine extrem bedrohliche Black Solid Optik auf die Bahn. In seinem Inneren arbeitet der starke symmetrische Spheroid Kern, der ein niedriges RG von 2.480 und ein starkes Differential von 0.048 aufweist. Als Oberfläche wird das Juiced Solid Reactive Cover verwendet, das ab Werk mit einem 500 und 2000 Abralon Finish auf eine starke, griffige Textur gebracht ist. Durch das niedrige RG und das massive Differential gleitet der Ball sicher durch den vorderen Bereich der Bahn. Diese Spezifikationen sollen dafür sorgen, dass der Ball eine unglaublich starke, bogenförmige Mid-Lane-Bewegung anstrebt.
Vergleichsanalyse
Vergleicht man den Bad Intentions mit dem Hammer Bad Intentions Hybrid, zeigt die reine Solid-Variante drastisch mehr Traktion und eine weitaus frühere Gesamtreaktion im Öl. Gegenüber einem Ball wie dem Storm Phaze II bietet der Bad Intentions durch sein starkes Differential einen sehr ähnlichen, kräftigen und stetigen Hook. Wenn die Transition die Bahn verändert und die Friction zunimmt, bewahrt die ausgewogene, starke Oberfläche den Ball davor, am Breakpoint unkontrolliert wegzuspringen. Er lässt sich sehr gut als Benchmark-Ball einsetzen.
Praktische Anwendung
Der Hammer Bad Intentions fühlt sich auf mittleren bis schweren Bahnbedingungen am wohlsten. Er ist eine hervorragende Option für Spieler, die eine verlässliche und sehr starke Ballbewegung suchen. Der symmetrische Kern erzeugt eine absolut berechenbare, schwere Bewegung, was das Vertrauen beim Spielen von direkten Linien erhöht. Der Ball soll dafür sorgen, dass der Carry durch einen konstanten, wuchtigen Eintritt in die Gasse gesichert ist. Auf sehr trockenen Mustern verbrennt er jedoch unweigerlich zu viel Energie.