Erste Eindrücke
Der Storm Axiom Pro ist der vierte Ball der Axiom-Serie, die bei Wettkampfspielern großen Anklang gefunden hat. Optisch präsentiert er sich zurückhaltend und dezent, was sich auch im Laufverhalten widerspiegelt. Der Ball nutzt den bekannten Orbital Core, welcher durch seine konstante Achsenbewegung charakterisiert wird und zu den symmetrischen Kernen gehört. In der 15-Pfund-Version erreicht der Ball einen RG-Wert von 2,48 bei einem Differential von 0,050, was für frühe Rotation und einen kontrollierten Laufweg sorgt. Die R4S Hybrid Oberfläche mit einer 4000 Abralon Werksoberfläche soll für mittlere bis hohe Ölvolumen ausgelegt sein. Das R4S Cover entstammt mehreren Generationen von Reactor-Oberflächenmaterial und besitzt eine erhöhte Porosität gegenüber seinen Vorgängern.
Vergleichsanalyse
Im Vergleich zur Axiom Pearl zeigt der Pro weniger Geradlinigkeit in der Front und steigt schneller an, was ihn früher auf Friction reagieren lässt. Die ursprüngliche Axiom-Version positioniert sich zwischen dem Storm Phaze II und dem Storm Idol und kann mehr Öl bewältigen als der Phaze II. Der Pro soll durch seine hybride Oberfläche eine Mittelposition zwischen den beiden anderen Axiom-Versionen einnehmen. Vergleichbar mit dem Storm Incite, der ebenfalls R4S Hybrid nutzt, könnte der Axiom Pro als Alternative fungieren, wenn andere Axiom-Bälle zu träge werden. Das R4S Hybrid Material soll die Lücke zwischen Mid-Range Thunder Line und High-End Premier Line Bällen schließen.
Praktische Anwendung
Der Ball eignet sich für mittlere bis mittlere-hohe Ölvolumen und soll kontinuierlich durch die Pins arbeiten. Die Pin-Action wird als perfekt beschrieben, mit einer guten Balance, die für einfache Handhabung sorgen soll. Für Spieler mittlerer Geschwindigkeit dürfte er sich als vielseitige Option erweisen, die sowohl bei frischen als auch bei übergangsweise abgebauten Bahnverhältnissen funktioniert. Die erhöhte Porosität der R4S-Oberfläche soll Vertrauen geben, dass der Ball greift, wenn er auf Friction trifft. Die 4000er Werksoberfläche macht ihn für direktere Spielweisen geeignet, während Power-Spieler durch die Hybrid-Eigenschaften auch von tieferen Winkeln profitieren können. Als Overseas-Ball ist er für USBC-Liga und Turniere zugelassen, jedoch möglicherweise nicht für PBA-Wettkämpfe geeignet.