Erste Eindrücke
Der Motiv Arctic Sniper zieht mit seinem extrem glatten und durchgehenden White und Silver Pearl Design alle Blicke auf sich. Im Zentrum arbeitet der symmetrische Hollow Point Kern, der ein extrem hohes RG von 2.680 und ein sehr niedriges Differential von 0.010 aufweist. Umhüllt wird dieser Kern von der speziellen DMX Pearl Urethane Oberfläche, die mit einem extremen Hochglanz-Finish versehen wurde. Das sehr hohe RG lässt den Kern kaum rotieren, was in Kombination mit der urethan-basierten Schale dafür soll, dass der Ball extrem spät anläuft und eine sehr gerade, fast reaktionslose Bewegung erzeugt.
Vergleichsanalyse
Im direkten Vergleich mit starken Pearl-Bällen greift der Arctic Sniper überhaupt nicht und bietet eine absolut schnurgerade Reaktion am Breakpoint. Gegenüber dem klassischen Storm Ice Storm verhält sich der Arctic Sniper durch das extrem milde Urethan-Cover extrem ähnlich auf trockenen Bahnen und bietet keinen Hook. Sobald die Transition einsetzt und die vorderen Bereiche der Bahn austrocknen, ist dieser Ball unbeeindruckt. Er verlangt nach direkten Linien, um seine Dynamik in die Pins zu spielen, ohne auch nur einen Zentimeter zu haken.
Praktische Anwendung
Der Motiv Arctic Sniper fühlt sich als Spare-Ball am wohlsten. Er ist eine hervorragende Option für Spieler, die auf allen Mustern einen Ball benötigen, der leicht durch die Front rutscht und keinen Hook in Richtung Gasse erzeugt. Die flache Reaktion hilft dabei, den Breakpoint exakt und direkt zu treffen. Der Ball soll dafür sorgen, dass der Carry bei Spares absolut gesichert wird. Für den ersten Wurf auf Strikes ist er jedoch absolut unbrauchbar, außer die Bahnen sind knochentrocken.