Erste Eindrücke
Der Hammer Absolut Flip zieht mit seinem auffälligen Blue und Silver Pearl Design alle Blicke auf sich. Im Zentrum arbeitet der gewaltige asymmetrische Fat Boy Kern, der ein RG von 2.480, ein starkes Differential von 0.050 und ein Intermediate Differential aufweist. Umhüllt wird dieser Kern von der H-145 Pearl Reactive Oberfläche, die mit einem Hochglanz-Finish versehen wurde. Das niedrige RG lässt den Kern sicher rotieren, was in Kombination mit der glatten Hülle dafür sorgen soll, dass der Ball extrem sicher durch die Front gleitet und eine sehr eckige asymmetrische Bewegung erzeugt.
Vergleichsanalyse
Im direkten Vergleich mit starken Solid-Bällen greift der Absolut Flip extrem spät und bietet eine wesentlich agilere, eckigere Reaktion am Breakpoint. Gegenüber dem Storm Snap Lock verhält sich der Absolut Flip sehr ähnlich auf abgetrockneten Bahnen und bietet einen wuchtigen Hook. Sobald die Transition einsetzt und die vorderen Bereiche der Bahn austrocknen, ist dieser Ball in seinem Element. Er verlangt nach trockenen Leisten am Breakpoint, um seine Front-Dynamik massiv in die Pins zu entladen.
Praktische Anwendung
Sein bevorzugtes Einsatzgebiet findet der Hammer Absolut Flip auf mittleren bis leicht schweren Bahnbedingungen. Er ist die perfekte Wahl für Spieler, die auf angespielten Mustern einen Ball benötigen, der leicht durch die Front rutscht und einen stetigen, massiven Hook in Richtung Gasse erzeugt. Die späte Reaktion hilft dabei, den Breakpoint aus tiefen Winkeln zu attackieren. Der Ball soll dafür sorgen, dass der Carry bei hohen Winkeln gesichert wird. Auf extrem frischem Öl rutscht er jedoch oft zu weit.