Erste Eindrücke
Der Track Tour SiC präsentiert sich in einer extrem bedrohlichen Black Solid Farbmischung, die absolute Kontrolle signalisiert. Im Kern dieses Modells schlägt der symmetrische DNA Core, der ein hohes RG von 2.580 und ein sehr niedriges Differential von 0.023 aufweist. Die äußere Schicht besteht aus dem DR-4 Solid Reactive Coverstock, das ab Werk mit einem matten 500 und 3000 Abralon Finish geschliffen ist. Diese Kombination aus drehfreudigem Kern, niedrigem Flare-Potenzial und einer moderat rauen Solid-Schale soll dafür sorgen, dass der Ball extrem berechenbar anläuft und auf der Mid-Lane eine weiche, ruhige Bewegung generiert.
Vergleichsanalyse
Im Vergleich zum Track Tour X Solid, der ein nahezu identisches Setup aufweist, bietet der Tour SiC durch das Siliziumkarbid (SiC) im Cover eine nochmals konstantere Friction auf der Bahn und eine minimal sanftere Reaktion am Breakpoint. Gegenüber dem Storm IQ Tour Solid liefert der Kern eine etwas zahmere Richtungsänderung, da das Differential niedriger ist. Wenn die Transition einsetzt und die Bahn ungleichmäßige Friction aufbaut, profitiert der Tour SiC enorm von seiner flachen Kern-Dynamik. Er gleicht Unterschiede weich aus.
Praktische Anwendung
Der Track Tour SiC ist optimal für Bahnbedingungen mit mittlerem Ölvolumen oder für anspruchsvolle, flache Sportmuster geeignet. Strokern und Tweenern bietet er die Möglichkeit, die Leisten sehr direkt zu bespielen, da die Oberfläche unerwartete Reaktionen minimiert. Der stetige Drive in Richtung Gasse soll für einen verlässlichen Carry sorgen, besonders wenn absolute Genauigkeit gefordert ist. Sobald die Bahn extrem nass ist, kann der Ball jedoch durch sein niedriges Differential zu schwach reagieren.