Erste Eindrücke
Der Storm Hy-Road 300 SE präsentiert sich als Special Edition der beliebten Hy-Road Familie und kommt mit R2S Pearl Coverstock daher, welcher sich gezielt an Situationen richtet, wenn die Front der Bahn zu trocknen beginnt. Die Inverted Fe2 Technologie bietet einen höheren RG und Differential wie die meisten anderen Bälle der Thunder Line, jedoch mit einem wichtigen Vorteil: Es fehlt das Kernmaterial, das die meisten anderen Bälle haben. Dies ermöglicht eine dickere Schale, welche den Restitutionskoeffizienten erhöht und eine höhere Energieübertragung auf die Pins mit weniger Ablenkung beim Aufprall verspricht. Die R2S Oberfläche ist gleichbedeutend mit einigen der erfolgreichsten Bälle der letzten Zeit wie dem Hy-Road, Frantic und dem IQ Tour. Der Ball verfügt über eine polierte Werkseitige Oberfläche und entwickelt seine charakteristischen Laufeigenschaften durch das renommierte Durchkommen durch die Front der Bahn mit einer beispiellosen Bewegung im Backend.
Vergleichsanalyse
Im Vergleich zum ursprünglichen Storm Hy-Road unterscheidet sich die 300 SE Version hauptsächlich durch die Pearl-Variante des R2S Coverstocks anstelle des Hybrid-Covers. Während der klassische Hy-Road als einer der vielseitigsten Bälle gilt, die Storm je gemacht hat und einfache Länge bei mittel-trockenen bis mittel-öligen Bedingungen bietet, soll die 300 SE Version gezielt dann eingesetzt werden, wenn die Front der Bahn zu trocknen beginnt und der Ball zum Breakpoint gelangen soll, ohne wertvolle Energie und Hook-Power zu verlieren. Im Gegensatz zum Storm Hy-Road Pearl, der als Ergänzung bei trockenen Bedingungen dient, positioniert sich die 300 SE als Zwischenlösung. Die Inverted Fe2 Technologie verbindet sie mit der gesamten Hy-Road Familie, doch die spezielle Pearl-Formulierung soll für explosive Backend-Performance sorgen, die optimalen Eingangswinkel und pin-bestrafende Stärke liefert.
Praktische Anwendung
Der Hy-Road 300 SE richtet sich primär an Spieler, die eine verlässliche Option für mittlere bis mittel-trockene Bahnbedingungen suchen, insbesondere wenn die Bahnen im Spielverlauf trockener werden. Die Konsistenz dieser Schale durch die Heads ist bemerkenswert, was für Spieler verschiedener Stile und Drehzahlen von Vorteil ist. Aufgrund des Pearl-Covers eignet sich der Ball besonders für Spieler, die bei nachlassenden Ölvolumen nicht auf Länge verzichten möchten, aber dennoch ausreichend Backend-Reaktion benötigen. Die erhöhte Energieübertragung der Fe2-Technologie soll für besseres Pin Carry sorgen, was gerade bei weniger perfekten Treffern helfen kann. Die Ball-Reaktion lässt sich durch Oberflächenveränderungen gut anpassen - bei zu aggressivem Verhalten kann Politur hinzugefügt werden, bei zu wenig Friction können matte Oberflächen helfen. Als Teil der Thunder Line positioniert sich der Ball als zuverlässige Benchmark-Option für das mittlere Segment der Bahnbedingungen, wobei die Pearl-Eigenschaften besonders bei der Transition von frischen zu abgespielten Bahnen ihre Stärken ausspielen sollen.