Erste Eindrücke
Der Storm Pitch Out reiht sich nahtlos in die Tradition urethanähnlicher Kontrollbälle ein und präsentiert sich in einem dezenten Design. Im Kern dieses Modells arbeitet ein symmetrischer Gewichtsblock mit einem moderaten RG und einem sehr niedrigen Differential. Als Oberfläche kommt eine angepasste Urethan-Mischung zum Einsatz, die eine glattere Textur als herkömmliche reine Urethan-Bälle aufweist. Diese Spezifikationen sollen dafür sorgen, dass der Ball extrem kontrollierbar bleibt und eine klassische, bogenförmige Bewegung erzeugt. Durch die spezielle Cover-Abstimmung greift der Ball berechenbar in das Öl ein, ohne am Breakpoint unvorhersehbare Ruckler zu zeigen.
Vergleichsanalyse
Im direkten Vergleich mit dem legendären Storm Pitch Black bietet der Pitch Out durch seine minimal angepasste Oberfläche etwas mehr Länge durch die Front und eine leicht sanftere Reaktion auf trockenen Leisten. Stellt man ihn einem reaktiven Ball wie dem Storm Phaze II gegenüber, zeigt der Pitch Out einen massiv schwächeren Hook und generiert eine komplett andere, viel rundere Linienführung. Wenn im Laufe des Spiels die Transition einsetzt, tendiert der Pitch Out dazu, das Öl gleichmäßig über die Bahn zu verteilen, was die Friction für nachfolgende Spieler verändern kann.
Praktische Anwendung
Dieser Ball ist ein reiner Spezialist für kurze Ölmuster oder extrem anspruchsvolle, flache Bahnbedingungen. Er ist die perfekte Wahl, um die Geschwindigkeit und den Winkel in die Gasse exakt zu kontrollieren. Spieler mit hohen Rotationsraten profitieren davon, dass der Ball nicht überreagiert. Der symmetrische Kern soll dafür sorgen, dass der Carry durch den konstanten Einschlag vorhersehbar bleibt. Sobald die Bahn jedoch mehr Backend-Reaktion erfordert, muss der Pitch Out ausgetauscht werden, da ihm die dynamische Durchschlagskraft fehlt.