Erste Eindrücke
Der Storm Universal Gravity besticht als internationaler Release in einer tiefen Hybrid-Optik. Im Kern dieses Modells schlägt der asymmetrische Shape-Lock HD Motor, der ein niedriges RG von 2.480, ein starkes Differential von 0.052 und ein Intermediate Differential von 0.020 aufweist. Die äußere Schicht besteht aus einem leistungsstarken Hybrid Reactive Coverstock, das ab Werk leicht aufpoliert ist. Diese Kombination aus dem enorm starken asymmetrischen Motor und der glatten Hybrid-Schale soll dafür sorgen, dass der Ball sauber durch die Front gleitet und eine sehr starke, asymmetrische Rollphase liefert.
Vergleichsanalyse
Verglichen mit dem originalen Storm Zero Gravity, der ein reines Solid Cover besitzt, greift der Universal Gravity durch seinen Hybrid-Anteil und die Politur spürbar später und bietet eine wesentlich eckigere Reaktion am Breakpoint. Gegenüber dem Storm Crux Pearl erzeugt der Universal Gravity eine etwas stetigere, aber dennoch extrem durchschlagskräftige Bewegung. Sobald die Transition einsetzt und die vorderen Bereiche der Bahn trockener werden, profitiert er enorm von seiner Hybrid-Schale. Er verlangt nach Friction, um die Dynamik abzurufen.
Praktische Anwendung
Sein bevorzugtes Einsatzgebiet findet der Storm Universal Gravity auf mittleren bis schweren Bahnbedingungen. Er ist die perfekte Wahl für Spieler, die auf angespielten Mustern einen Ball benötigen, der leicht durch die Front rutscht und einen stetigen Hook in Richtung Gasse erzeugt. Die starke Reaktion hilft dabei, den Breakpoint nicht zu verpassen. Der Ball soll dafür sorgen, dass der Carry durch einen kräftigen Drive maximiert wird. Auf extrem starkem Öl kann dieser Ball jedoch manchmal etwas zu lang gleiten.