Erste Eindrücke
Der Hammer Arson Low Flare Solid zieht mit seinem tiefen, dunklen Solid Design alle Blicke auf sich. Im Zentrum arbeitet der modifizierte symmetrische Arson Low Flare Kern, der ein mittleres RG von 2.530 und ein sehr niedriges Differential aufweist. Umhüllt wird dieser Kern von einer extrem starken Solid Reactive Oberfläche, die mit einem matten Finish versehen wurde. Das mittlere RG lässt den Kern stetig rotieren, was in Kombination mit der rauen Hülle dafür sorgen soll, dass der Ball sicher durch die Front gleitet, aber dennoch eine extrem flache, bogenförmige Benchmark-Reaktion erzeugt.
Vergleichsanalyse
Im direkten Vergleich mit dem Hammer Arson High Flare zeigt der Low Flare ein deutlich glatteres Laufverhalten, liefert drastisch weniger Traktion im Breakpoint und eine viel rundere Reaktion am Ende des Musters. Gegenüber dem Storm Pitch Blue bietet der Low Flare Solid durch seine reaktive Schale einen minimal stärkeren Hook. Wenn die Transition die Bahn verändert und trockene Stellen entstehen, bewahrt die raue Oberfläche und der schwache Kern den Ball davor, am Breakpoint unkontrolliert überzureagieren. Er reagiert absolut fehlerverzeihend.
Praktische Anwendung
Der Hammer Arson Low Flare Solid fühlt sich auf extrem anspruchsvollen, kurzen Sportmustern oder trockenen Hausbahnen am wohlsten. Er ist eine hervorragende Option für Spieler, die eine flache und berechenbare Ballbewegung suchen, wenn die Bahnen schwierig sind. Der symmetrische Kern erzeugt einen winzigen, runden Winkel am Breakpoint, was das Vertrauen beim Spielen von direkten Linien erhöht. Der Ball soll dafür sorgen, dass der Carry durch den konstanten Eintritt gesichert ist. Auf sehr viel Öl rutscht er jedoch völlig wirkungslos durch.