Erste Eindrücke
Die Hammer Black Widow Legend präsentiert sich in einer extrem bedrohlichen Black und Red Hybrid Farbmischung. Im Kern dieses Modells schlägt der berühmte asymmetrische Gas Mask Core, der ein RG von 2.500, ein extremes Differential von 0.058 und ein Intermediate Differential von 0.016 aufweist. Die äußere Schicht besteht aus dem NBT Hybrid Reactive Coverstock, das ab Werk auf Hochglanz poliert ist. Diese Kombination aus einem extrem starken asymmetrischen Motor und der glatten Oberfläche soll dafür sorgen, dass der Ball extrem sicher durch die Front gleitet und einen gewaltigen, asymmetrischen Flip im Backend aufbaut.
Vergleichsanalyse
Verglichen mit der Hammer Black Widow Red Legend Solid greift die Legend-Variante drastisch später und bietet eine stetigere, saubere Skid-Phase und eine weitaus eckigere Reaktion am Breakpoint. Gegenüber dem Storm Snap Lock erzeugt die Black Widow Legend eine massiv kontrolliertere, aber ähnlich explosive Bewegung. Sobald die Transition einsetzt und die vorderen Bereiche der Bahn austrocknen, ist die Hybrid-Schale enorm stark. Sie verlangt nach Friction am Breakpoint, um die Dynamik in die Pins zu übersetzen.
Praktische Anwendung
Ihr bevorzugtes Einsatzgebiet findet die Hammer Black Widow Legend auf mittleren bis leicht abgetrockneten Bahnbedingungen. Sie ist die perfekte Wahl für Spieler, die auf angespielten Mustern einen Ball benötigen, der leicht durch die Front rutscht und einen gewaltigen Hook in Richtung Gasse erzeugt. Die späte Reaktion hilft dabei, tiefe Linien zu spielen. Der Ball soll dafür sorgen, dass der Carry durch den massiven Drive gesichert wird. Auf extrem tiefem, frischem Öl ist dieser Ball jedoch oft zu schwach.