Erste Eindrücke
Der Dynamic Swing Pearl präsentiert sich in einem ähnlichen Farbschema wie der ursprüngliche Dynamic Swing mit einer Kombination aus Kupfer, Weiß und Rauch, jedoch mit der Ergänzung von Pearl zu allen Farben und einem polierte Finish. Der Ball teilt sich den asymmetrischen Modified Full Swing Kern mit DOT und DynamiCore Technologie mit dem Dynamic Swing. Die technischen Daten zeigen eine RG von 2.482, ein Differential von 0.047 und ein Intermediate Differential von 0.012 bei 15 Pfund. Das Flare-Potential wird als Medium-High eingestuft. Die ERT Pearl Oberfläche ist ab Werk mit 500/1000/1500 Siaair und Crown Factory Compound poliert, was dem Ball seine charakteristische Lauflänge verleiht.
Vergleichsanalyse
Im direkten Vergleich zum originalen Dynamic Swing zeigt sich der Pearl deutlich länger und kantiger. Während das Farbschema ähnlich ist, sorgt die ERT Pearl Oberfläche mit 1500 Siaair und Crown Factory Compound für eine kantigere Form als das Original. Der Dynamic Swing Pearl bietet weniger Gesamthook als der Dynamic Swing, aber mehr Kantigkeit am Backend. Spieler, die die markante Backend-Reaktion von älteren Swing-Releases wie dem Pure Swing vermisst haben, werden im Dynamic Swing Pearl eine ähnlichere Bewegung finden. Gegenüber stärkeren Bällen wie der Columbia 300 Authority zeigt er sich weniger aggressiv in der Mittelbahn. Rev-dominante Spieler nutzen ihn erfolgreich, wenn Bälle wie der Chaos Black, Spoiler und Eruption Pearl nicht mehr die Ecken ausräumen.
Praktische Anwendung
Der Dynamic Swing Pearl soll Länge auf mittleren bis schweren Ölbedingungen bieten und eine beeindruckende seitliche Reaktion liefern. Er passt sehr gut zu Stroker-Spielstilen auf frischen mittleren House-Shot-Mustern und bietet ausreichend Friction in der Mittelbahn, um ein Überskidden im Öl zu verhindern. Der Ball soll problemlos durch die Front gleiten, ohne frühen Hook zu zeigen, und dabei viel Energie für das Backend speichern, wobei er sehr verzeihend bei Fehlwürfen ist. Für Spieler mit niedrigeren Rev-Raten bietet er die Möglichkeit, weiter links zu spielen und dennoch genug Backend-Reaktion für ausreichend Carry zu erhalten. Er hat sich in verschiedenen Bowling-Centern beim tieferen Spiel bewährt und eignet sich besonders für Situationen, in denen aggressivere Hybride zu früh greifen.