Erste Eindrücke
Der Columbia 300 Resurgence präsentiert sich in einer klassischen Black/Gold/Silver Farbgebung und bringt eine eindrucksvolle technische Ausstattung mit. Das Herzstück bildet der Resurgence Kern, welcher den niedrigsten RG-Wert der gesamten Columbia 300 Produktlinie bietet. Mit einem RG von 2.46 (15 Pfund) und einem Differential von 0.043 ist dieser symmetrische Kern für seine extreme Frühdrehung bekannt. Die Reflex Hybrid Oberfläche kombiniert starken Midlane-Grip mit kontinuierlicher Backend-Performance. Das Finish von 500/2000 Abralon sorgt für eine aggressive, matte Oberfläche, die durch die HyperSHOCK Technologie ergänzt wird, welche die Durchschlagskraft an den Pins unterstützen soll.
Vergleichsanalyse
Der Resurgence war Columbia 300s erster High-Performance Ball unter dem EBI-Dach und hat sich zu einem echten Benchmark-Ball entwickelt. Ein Nutzer beschreibt, dass der Ball ihn an den Columbia 300 Paradox Black erinnert, besonders bezüglich der starken Midlane-Performance. Verglichen mit neueren Columbia Bällen wie dem Disorder, welcher ebenfalls den Resurgence Kern verwendet, aber mit der Bend It Hybrid Oberfläche kombiniert wird, zeigt sich der klassische Resurgence als direktere Variante. Im Vergleich zu asymmetrischen Optionen wie dem Columbia 300 Baller mit seinem höheren RG Big Time Kern bietet der Resurgence eine vorhersagbarere, symmetrische Reaktion. Der bewährte Resurgence Kern wird auch in anderen Columbia Bällen wie dem Explosion eingesetzt, was seine Vielseitigkeit unter Beweis stellt.
Praktische Anwendung
Dank der matten, aggressiven Oberfläche und des niedrigen RG-Designs erreicht der Resurgence sehr schnell hohe Drehzahlen für alle Spielertypen. Die schnelle und einfache Friktion des Resurgence war besonders auf schweren Ölmustern nützlich. Der Ball greift die Midlane extrem hart und bietet einen starken Bogen durch das gesamte Pin-Deck. Der Resurgence ist sehr zuverlässig bei schwereren Ölbedingungen, weshalb er Spielern mit Problemen bei der Ballreaktion auf schweren Ölmustern empfohlen wird. Als typischer Benchmark-Ball ist er oft der erste Ball aus der Tasche, um die Bahnbedingungen zu beurteilen, und hilft durch seinen niedrigen RG beim schnelleren Andrehen in der Front. Bei stark abgespielten oder ausgetrockneten Bahnen stößt er jedoch an seine Grenzen und benötigt dann Unterstützung durch einen zweiten Ball. Der niedrige RG und mittlere Differential machen ihn zu einer guten Wahl für alle Spielstile.