Erste Eindrücke
Der Columbia 300 Disorder tritt in einer extrem leuchtenden Blue, Black und White Pearl Farbkombination auf. Das Herzstück dieses Modells ist der asymmetrische Disorder Core, der sich durch ein RG von 2.500, ein starkes Differential von 0.054 und ein Intermediate Differential von 0.015 auszeichnet. Als Hülle fungiert das Bend-It Pearl Reactive Coverstock, welches ab Werk mit einem 1500 Grit Polished Finish auf Hochglanz gebracht ist. Das moderate RG lässt den Kern sehr definiert hochdrehen, während die polierte Schale dafür sorgen soll, dass der Ball extrem sicher durch die Front gleitet und dennoch massive Energie aufbaut.
Vergleichsanalyse
Verglichen mit dem Columbia 300 Mad Antics, der ein Hybrid Cover nutzt, greift der Disorder spürbar später und bietet eine wesentlich stabilere, stetigere Skid-Phase. Gegenüber dem Storm Code Black erzeugt der Disorder eine sehr ähnliche, moderate asymmetrische Bewegung auf mittleren Bahnen mit einem eckigen Hook am Ende. Sobald die Transition einsetzt und die vorderen Bereiche der Bahn abtrocknen, ist dieser Ball extrem effektiv. Er nutzt die Friction perfekt, um kraftvoll zu reagieren.
Praktische Anwendung
Sein bevorzugtes Einsatzgebiet findet der Columbia 300 Disorder auf mittleren Bahnbedingungen. Er ist die perfekte Wahl für Spieler, die auf angespielten Mustern einen Ball benötigen, der leicht durch die Front rutscht und einen stetigen, massiven Hook in Richtung Gasse erzeugt. Die Pearl-Reaktion hilft dabei, den Breakpoint nicht zu überwerfen. Der Ball soll dafür sorgen, dass der Carry durch einen sauberen asymmetrischen Eintrittswinkel gesichert wird. Auf extrem starken Ölmustern ist dieser Ball jedoch oft zu schwach.